So teuer ist die Oracle Cloud

Judith Lungstraß

Auf der eigenen Homepage hat Oracle die Preise für einige Dienste des neuen Oracle Cloud-Portfolios veröffentlicht, unter anderem für den Java Service und den Database Service. Diese sind zwar höher als die des Hauptkonkurrenten Salesforce, Oracle wirbt aber damit, alles an einem Ort zu haben und keine Zusatzoptionen buchen zu müssen.

Der Database Service mit einem Schema des Oracle Database 11g Release 2 ist in drei Preisstufen erhältlich. In der günstigsten Variante kosten 5 GB Speicher und 30 GB Datentransfer 175 US-Dollar pro Monat. 20 GB Speicher und 120 GB Datentransfer gibt es für 900 Dollar und die umfangreichste Version mit 50 GB Speicher und 300 GB Datentransfer für stolze 2.000 Dollar.

Den Java Service hat man ebenfalls in Stufen unterteilt. Die günstigste Option kostet 249 US-Dollar pro Monat, enthält einen Oracle WebLogic Server, 1,5 GB RAM, 5 GB Datenspeicher und 50 GB Datentransfer. Im mittleren Segment für 499 Dollar gibt es 2 Server, 3 GB RAM, 10 GB Datenspeicher und 250 GB Datentransfer. Und wer besonders anspruchsvoll ist, kann die Option für 1.499 Dollar monatlich buchen. Hier gibt es 4 Oracle WebLogic Server, 6 GB RAM, 25 GB Datenspeicher und 500 GB Datentransfer.

Was wir jedoch immer noch nicht wissen, ist, wie viel Oracles kürzlich angekündigtes IaaS-Angebot kosten soll. Wir rechnen allerdings mit verhältnismäßig niedrigen Preisen, da das Angebot ja ein direkter Konkurrent der Amazon Web Services sein soll, und diese zeichnen sich schließlich durch ihre günstigen Preise aus. Ebenfalls unbekannt ist, wann Oracles Infrastructure-as-a-Service auf den Markt kommen soll.

Geschrieben von
Judith Lungstraß
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.