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Freelancermap Umfrage: Zusammenhang zwischen Name und Gehalt

Ist Ihr Name dabei? – So heißen Topverdiener in der IT-Branche!

Katharina Degenmann

© Shutterstock.com/ Africa Studio

Sag mir wie Du heißt und ich sag Dir was Du verdienst. Eine neue Umfrage der Projektplattform Freelancermap zeigt, inwiefern Vorname und Stundenlohn korrelieren. Für den Vergleich wurden Einkünfte von mehr als 9.000 Freelancern aus den Bereichen IT und Engineering herangezogen. Generell gilt: Traditionelle Namen verdienen am meisten.

Der Vorname eines Menschen sagt oftmals eine Menge über die Person aus und erlaubt Rückschlüsse beispielsweise über Alter, Herkunft und Kulturkreis. Das geht Arbeitgebern anscheinend nicht anders. Wie genau sich der Vorname auf das Gehalt und den Erfolg im Beruf „auswirkt“, hat die Projektplattorm Freelancermap in einer Studie untersucht und dafür den Verdienst von 9.347 Freelancer aus IT und Engineering ermittelt und verglichen.

So heißen Spitzenverdiener

Die Bestverdiener haben traditionelle Namen. Den ersten Platz bei den Frauen belegt der Name Brigitte mit einem Stundenlohn von 88 Euro. Die bestverdienenden männlichen Freelancer heißen Kurt und verdienen 85 Euro in der Stunde. Ob mit traditionellen Namen oftmals langjährige Erfahrung assoziiert wird, kann nicht beantwortet werden. Allerdings sind Kurt und Brigitte keine Einzelfälle. Gerade bei den Frauen sind Gabriele, Anja und Andrea die nächstbesten Verdiener. Bei den Männern schneiden Horst, Herbert und Reinhardt mit am besten ab.

Quelle: freelancermap.de

Zeitlos beliebte Namen liegen im Durchschnitt

Obwohl Jan und Anna die zeitlos beliebtesten Vornamen Deutschlands sind, wie der Namenforscher Knud Bielefeld in seiner Auswertung 2017 zeigte, sind sie nicht unbedingt die Erfolgreichsten. Während die Jans in Deutschland zwar noch 74 Euro Stundensatz erhalten, sieht es für Anna mit 42 Euro deutlich schlechter aus.
Unter den zehn zeitlos beliebtesten Namen kassiert Klaus am meisten. Er befindet sich mit 82 Euro auf Platz 6 der Spitzenverdiener. Auch Sabine zeigt sich erfolgreich und schafft es mit immerhin 72 Euro pro Stunde auf Platz 61.

Trendnamen und die Verlierer im Gehaltsranking

Besondere Vorsicht ist bei Trendnamen geboten. Zwar waren Ben und Emma bei Eltern, und denen die es werden wollten, 2017 am beliebtesten, dafür sind diese Namen unter Freelancern eher selten vertreten. Deutlich mehr Erfolg hatten Joans und Sofia. Sofia führt mit 82,71 Euro die Verdiensttabelle der Frauen, in der Kategorie Trendnamen, an. Felix ist in derselben Kategorie der Topverdiener der Männer und verdient 71,13 Euro in der Stunde. Auch Lukas (65,19 Euro) und Paul (67,32 Euro) sind gut platziert.

Quelle: freelancermap.de

Jedoch hat kein anderer Vorname so sehr abgebaut wie Kevin. Kevin bildet mit 48 Euro Stundenlohn das Schlusslicht der Tabelle bei den Männern. Bei den Frauen steht Sarah mit gerade mal 32,75 Euro am Ende der Tabelle.

Fazit

Wie die Auswertung von Freelancermap zeigt, verdienen gerade Personen mit traditionellen Vornamen den besten Stundenlohn. Wo hingegen die beliebten und trendigen Namen keinen positiven Einfluss auf den Verdienst zu haben scheinen.
Dennoch spiele der Vorname bei der Gehaltverhandlung keine entscheidende Rolle, so Thomas Maas CEO von Freelancermap, denn „die größten Einflussfaktoren auf das Gehalt sind derzeit das Bundesland und die Branche, in der Freelancer, Selbstständige und Freiberufler arbeiten.“

Außerdem kann sich selbst der Verdienst der Verlierer des Rankings, im Vergleich zu den Fest-Angestellten, sehen lassen. Laut dem Report des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2017 liegt der durchschnittliche Stundenlohn für Vollzeitbeschäftigte bei 19,96 Euro, der Mindestlohn beträgt seit 1. Januar 2018 lediglich 8,84 Euro.

Was Sie verdienen und was ihr Freelancer-Nachwuchs verdienen sollte, finden Sie in der Übersicht heraus.

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Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
Kommentare

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5 Kommentare auf "Ist Ihr Name dabei? – So heißen Topverdiener in der IT-Branche!"

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daniel
Gast

Supi, alle links zu dropbox enden in einem 404 🙁

arne
Gast

Ursache/Wirkung vertauscht!? Wurde denn berücksichtigt welches Alter die entsprechenden Personen haben? Ich stelle mal die These auf, dass die Brigittes heute im Schnitt (!) älter sind als die Sarahs und sich ein gut Teil der Unterschiede vermutlich schon damit erklärt ist das ältere Personen in Arbeit oft mehr verdienen als jüngere.

knut
Gast

@arne

Ich denke, es ist jedem klar, dass Vornamen mit Stundensätzen nur korrelieren und nicht kausal zusammenhängen. Dennoch sind solche Zahlen interessant.

„Dennoch spiele der Vorname bei der Gehaltverhandlung keine entscheidende Rolle, so Thomas Maas CEO von Freelancermap, denn „die größten Einflussfaktoren auf das Gehalt sind derzeit das Bundesland und die Branche, in der Freelancer, Selbstständige und Freiberufler arbeiten.“

Peter
Gast

„Was Sie verdienen und was ihr Freelancer-Nachwuchs verdienen sollte, finden Sie Übersicht heraus.“ – auch wenn es hier vorsätzlich um den Spass geht, kann man da mal Korrekturlesen.

Hans Peter Herbert
Gast

Was für ein Schwachsinn. Wie bereits angedeutet: Korrelation und Kausalität.

Das „Magazin“ entwickelt sich immer mehr zu einer Galazeitung. Schade!

Zum Glück gibt es genügend Alternativen.