So geht es weiter mit OpenShift – Details der Roadmap enthüllt

Judith Lungstraß

Seitdem Red Hat im Mai vergangenen Jahres die eigene Cloud-Computing-Plattform OpenShift veröffentlicht hat, gab es reges Feedback von Seiten der Entwickler und IT-Profis. Diese Rückmeldung hat dem Unternehmen geholfen, das PaaS-Angebot weiter zu entwickeln und den Wünschen der Nutzer anzupassen.

Bewegung statt Stillstand ist dabei das Motto. Und damit alle Schritte nach vorne möglichst transparent bleiben, hat Red Hat nun eine aktualisierte OpenShift Roadmap veröffentlicht, welche die voraussichtliche Entwicklung der Plattform im Laufe der kommenden Monate skizziert.

Anfang des vierten Quartals diesen Jahres wird Red Hat gleich zweifach zum OpenShift Origin Open-Source-Projekt beitragen, einmal mit einer Self-Service Web Console, auf der anderen Seite aber auch mit der RHEL-basierten High Density App-Allocation-Technologie. Dasselbe Projekt wird im weiteren Verlauf des Quartals durch eine Continuous-Integration-Pipeline öffentliche Builds zur Verfügung stellen, zudem soll ein Cartridge Building Tutorial veröffentlicht werden. Außerdem ist nativer Support für WebSockets sowie Java Web- und JEE-Container geplant.

In den frühen Monaten des kommenden Jahres wird der kostenpflichtige OpenShift Online Service gestartet, genauso wie OpenShift Enterprise, mit dem man ein eigenes PaaS-Angebot im privaten Datencenter betreiben kann. Die Cartridge-Spezifikation und das Cartridge SDK sollen in diesem Zeitraum überarbeitet werden.

Im weiteren Verlauf des Jahres plant man dann, natives Caching as a Service anstelle des Supports nur über DIY Cartridge zu ermöglichen. OpenShifts NoSQL-as-a-Service-Funktionen bekommen erweiterte Optionen sowie größere Flexibilität, zusätzliche Sprachen und Frameworks möchte man hinzufügen.

Aber Achtung: Aufgrund der große Rolle der OpenShift Community und des agilen Entwicklungsprozesses gelten alle hier festgehaltenen Zeitangaben als vorläufig. Wir dürfen gespannt sein, welche dieser Vorhaben dann auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden.

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Judith Lungstraß
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