Smart Home: Deutsche Telekom tritt Eclipse Foundation bei

Redaktion JAXenter
© Qivicon/Deutsche Telekom

Im Bereich Smart Home möchte die Deutsche Telekom künftig auf Open-Source-Technologien setzen. Wie der Konzern gestern bekannt gab, ist er der Eclipse Foundation als Solution Member beigetreten. Als Teil der Open-Source-Community wird die von der Telekom gegründete Smart-Home-Plattform Qivicon ihre Schnittstellen schrittweise öffnen. Die Telekom wird das Eclipse-Projekt Smart Home durch eigene Beiträge unterstützen und die entstehende Open-Source-Technologie als einen Kernbaustein für Qivicon verwenden. Ziel ist es, eine offene, herstellerübergreifende Lösung als Schnittstelle zu anderen Smart-Home-Protokollen und -Anwendungen zu entwickeln – unter Beteiligung einer großen Entwickler-Community.

Smart Home standardisieren

Qivicon ist eine von der Deutschen Telekom initiierte Allianz aus 30 Industrieunternehmen in Deutschland mit dem Ziel, das Thema Smart Home voranzutreiben und herstellerübergreifende Lösungen für Kunden anzubieten. Die Plattform ermöglicht die einfache Kombination von Geräten und Funktionen unterschiedlicher Marken im Smart Home.

„Der Smart Home-Markt leidet nach wie vor darunter, dass viele Lösungen nicht kompatibel zueinander sind“, kommentiert Holger Knöpke, Leiter Connected Home bei der Telekom, diesen strategischen Schritt. Um den Standardisierungsprozess im Bereich Smart Home zu beschleunigen, werde man die Qivicon-Schnittstellen offenlegen.

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Eclipse und die Telekom

Beziehungen zwischen der Eclipse Foundation und der Deutschen Telekom bestehen schon seit geraumer Zeit: Kai Kreuzer, einer der Gründer von openHAB, dem Vorgänger- und Schwesterprojekt von Eclipse Smart Home, ist Qivicon-Entwickler und -Evangelist. Im vergangenen Jahr hatte die Eclipse Foundation Zuwachs durch die M2M Alliance erhalten, einem großen Industrieverband, dem die Deutsche Telekom ebenfalls angehört. 

Aufmacherbild: QIVICON Mood / Urheberrecht: Deutsche Telekom

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