Smalltalk auf der JVM? – Redline Smalltalk macht’s möglich

Judith Lungstraß

Mit seinem Projekt namens Redline Smalltalk hat sich der australische Entwickler James Ladd zum Ziel gesetzt, Smalltalk auf die Java Virtual Machine zu bringen. Smalltalk gilt immerhin als Mutter der objektorientierten Sprachen und als eine der effizientesten überhaupt. Die JVM hingegen ist die erste Wahl in Sachen Deployment-Plattform. Warum nicht diese beiden starken Technologien vereinen?

… because nothing is as productive as Smalltalk, and the App has to run on the Java Virtual Machine.

Redline Smalltalk nutzt alle Vorteile der JVM, wie beispielsweise Multi-threading und anderen Concurrency Support, die Unterstützung für die JVM Extensive Database und die Unabhängigkeit durch JDBC. Auch die diversen Deployment-Optionen der JVM in Web Container, Anwendungs-Container und die Cloud sowie die Vielzahl der JVM-Bibliotheken, Profiling Tools und der Management- und Control-Erweiterungen könnten künftig in Smalltalk genutzt werden.

Befürwörter der polyglotten Programmierung dürften vollends hinter Redline Smalltalk stehen. Mit Smalltalk auf der Java Virtual Machine kann die Sprache nämlich künftig mit allen anderen JVM-Sprachen nach Bedarf kombiniert werden.

Derzeit entwickeln James Ladd und seine beiden Kollegen Sean Allen und Jeff Heon das Projekt in ihrer Freizeit. Um sich Redline Smalltalk allerdings in Vollzeit widmen zu können, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. 20.000 US-Dollar möchten Sie zusammen bekommen und damit ein 1.0 Release entwickeln. Den Spendenaufruf der Entwickler sehen Sie in nachfolgendem Video:

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Judith Lungstraß
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