Teil 5: Umfrage zum zwanzigsten Geburtstag von Java

„Sieht aber ziemlich groovy aus“

Redaktion JAXenter

©Shutterstock/Beatricee

Wenn die Programmiersprache Java Ihnen tief in die Augen sehen könnte und Ihnen einfach mal ins Gesicht sagen könnte, was sie alles an Ihnen stört, vielleicht würde sie dann soetwas sagen wie „So schreibt man das jetzt? Sieht aber ziemlich groovy aus!“ Zumindest vermutet Dierk König (Canoo Engineering AG) genau das. Wir haben ihn im Rahmen unserer Java-Geburtstagsaktion nach seinen Erlebnissen mit der Programmiersprache gefragt.

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Dierk König: Ganz ehrlich: Das war ein Applet! Die Uni Karlsruhe hatte eine 3-D-Version ihres Logos, das man mit der Maus anfassen, drehen und „anwerfen“ konnte. Das war Mitte der 90er coooool!

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Dierk König: Als ich mit ansehen musste, wie ein <big_five>-Mitarbeiter jedes Class File einzeln und von Hand in die Produktionsumgebung kopiert hat – und das waren mehrere tausend Stück.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

Dierk König: „Jung stirbt, wen die Götter lieben. Die anderen müssen arbeiten …“

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Dierk König: So schreibt man das jetzt? Sieht aber ziemlich groovy aus!

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre – welcher?

Dierk König: „Never gonna give you up“ von Rick Astley.

Dierk König ist Fellow bei der Canoo Engineering AG, Basel. Er betreibt die Open-Source-Projekte Canoo WebTest und Dolphin und ist Committer in den Projekten Groovy, Grails und GPars. Er publiziert und spricht auf internationalen Konferenzen zu Themen moderner Softwareentwicklung. Er ist Autor des Buchs „Groovy in Action“.

Was sagt die Community?

Im vierten Teil der Serie kommen unsere Leser Kieran T. Boyle und David Hahn zu Wort.

JAXenter: Wann war das erste Mal, als du sagtest: „Verdammt, Java ist ja wirklich cool!“

Kieran T. Boyle: Ahead of time compilation …

David Hahn: Im Studium, als es auf einmal keine „Segmentation Faults“ mehr gab.

JAXenter: Hand aufs Herz: Welches war dein schwärzester Java-Moment?

Kieran T. Boyle: Die häufigen Fragen zur Java Virtual Machine von Win-Usern können einen in den Wahnsinn treiben.

David Hahn: Jedes Mal aufs Neue, sobald ich das Date API verwenden muss.

JAXenter: Wie lauten die ersten Worte deiner Geburtstagsrede für Java?

David Hahn: Man muss nicht cool sein, um Erfolg zu haben.

JAXenter: Nach zwanzig Jahren ist mal eine echte Aussprache fällig; ihr seht euch tief in die Augen – was würde Java über dich und deinen Programmierstil sagen?

Kieran T. Boyle: Stop writing code after 3 a.m. in the morning! You will rewrite anyway …

David Hahn: „Oh Gott, wer schreibt denn so einen Code.“

JAXenter: Zu einer guten Geburtstagsparty gehört auch Musik; wenn Java also ein Popsong wäre – welcher?

Kieran T. Boyle: „Mmm mmm mmm mmm“ by Crash Test Dummies.

David Hahn: Hurts – „Wonderful life“.

Wir bedanken uns für die Teilnahme!

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Aufmacherbild: hand held microphone for interview von Shutterstock / Urheberrecht: Beatricee

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