Siegeszug von Android, Websites mit 2 Megabyte und neue Mobile-Viren: Das bringt uns 2013

Eric Herrmann

Joshua Bixby von Strangeloop, einer Beraterfirma für Website-Performance, hat bei den Kollegen von webperformancetoday.com gleich mehrere Teufel an die Wand gemalt: Websites sollen im kommenden Jahr 2013 durchschnittlich rund zwei Megabyte wiegen, Android wird iOS als mobiles Betriebssystem ein für allemal den Rang ablaufen und Besitzer von Smartphones und Tablets sollten sich allmählich Gedanken um Virenschutz machen.

In zwölf Punkten geht Bixby genauer ins Detail und zieht dabei auch tektonische Verschiebungen in der Wirtschaft in Betracht:

  • Bis Ende 2013 wird die durchschnittliche Website zwei Megabyte Daten umfassen.
  • Jeder zweite Nordamerikaner wird ein Tablet besitzen (insbesondere Kinder werden nachziehen).
  • 25 Prozent des Web-Traffics wird mobile sein.
  • Ihr Smartphone wird mit einem Virus infiziert.
  • Android wird ein für allemal Smartphone-OS Nummer 1.
  • Responsive Web Design wird nach wie vor ein großes Problem bleiben, da sich noch keine einheitliche Best Practise für mobile Websites etabliert hat.
  • Internet Explorer wird seinen derzeitigen Marktanteil behalten könne, Chromes auf 45 Prozent steigen — fast komplett auf Kosten von Firefox.
  • Bei den Anbietern von Content Delivery Networks werden Köpfe Rollen, sodass sich das Feld peu à peu auf Riesen wie Amazon Web Services oder Google Page Speed verdichten wird.
  • Amazon wird den Video on Demand Markt dominieren. In Nordamerika wird es Platzhirsch Netflix vom Thron stoßen.
  • 65 Prozent der wichtigsten E-Commerce-Websites werden Ausfallstrategien gegen DDOS-Attacken parat haben.
  • Real User Monitoring wird auf 35 Prozent der E-Commerce-Seiten eingesetzt und Anbieder solcher Analytics-Tools verdienen zum ersten Mal Geld mit ihren Produkten.

Wie schaut es bei Ihnen aus? Lag auch ein Android unterm Weihnachtsbaum? Und stören Sie die Ladezeiten der Websites, oder treffen Bixbys Vorhersagen womöglich gar nicht auf den deutschen Markt zu? Gerne können Sie im PHP-Quickvote abstimmen, wo noch der größte Nachholbedarf der Entwickler besteht, damit wenigstens manchen Engpässen in der Web-Welt vorgebeugt werden kann.

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Eric Herrmann
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