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Einplatine trifft Massenspeicher

Sieben Zwerge: Cubieboard

Diana Kupfer
©Shutterstock.com/Vera Petruk

Der sechste unserer sieben Zwergcomputer ist das Cubieboard, ein Raspberry-Pi-Klon mit Massenspeicher-Erweiterung.

Mit dem Erfolg der Minicomputer wachsen auch die Ansprüche ihrer Nutzer: Auf der Wunschliste vieler Entwickler standen neben einem SATA-Anschluss für Massenspeicher auch andere Erweiterungen. Das war für Tom Cubie von der chinesischen Firma Allwinner Technology Anlass genug, mit einem Team das nach ihm benannte Cubieboard zu entwerfen. So bekamen Eichhörnchen, Beagle, Pandabären und Co. 2012 Konkurrenz durch die Goldstumpfnase – so der zoologische Name des possierlichen Äffchens, das dem Desgin des Cubieboard-Maskottchens Pate stand. Neben 1 GB Arbeitsspeicher besitzt das Cubieboard einen SATA-Anschluss für den Betrieb von einfachen 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten oder SSDs, einen Ethernet- sowie einen Infrarotanschluss. Werksseitig ist bei den neueren Geräten Android Ice Cream Sandwich installiert. Linux-basierte Betriebssysteme werden ebenfalls unterstützt.

Cubieboard. Bild: ©Tom Cubie

Prozessor: ARM Cortex-A8 (1 GHz) | RAM: 1 GB DDR3 | GPU: Mali 400 | Flashspeicher: 4 GB | Schnittstellen: 3 x USB, Steckplatz mit 96 Pins (können als I2C- oder SPI-Schnittstellen verwendet werden, als Anschluss für LC-Displays oder Sensoren gedacht) | microSD, SATA, Video: HDMI (Full-HD-Multistandard-Ausgabe), Audio: 3,5 mm, HDMI | Konnektivität: Ethernet, Infrarot, W-LAN optional | Preis: ca. 60 Euro

Aufmacherbild: Shutterstock.com/Vera Petruk: Set of santa red hats isolated on white background

Geschrieben von
Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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