Android Software für Linux-Systeme vorgestellt

Grillspieß für grüne Roboter: Projekt Shashlik bringt Android auf den Linux-Desktop

Moritz Hoffmann

(c) shutterstock.com / AS food studio

Das Projekt Shashlik verfolgt das Ziel, verschiedene Android-Systeme und -Frameworks zu sammeln, um Android-Software auf einem Standard-Linux-System über den Desktop nutzen zu können. Auf der KDE-Konferenz Akademy wurde nun ein erstes Release des Android-Emulationslayers vorgestellt.

Bekanntermaßen nutzt Android selbst zwar den Linux-Kernel, in den darüber liegenden Ebenen sind die Unterschiede zu Standard-Linux-Systemen jedoch sehr groß. So ist es bislang auch nicht möglich gewesen, Android ohne proprietäre Lösungen oder eine Virtual Machine auf dem Desktop zu nutzen.

Shashlik soll in naher Zukunft eine Android-Integration für den Desktop, für Laptops, das Tablet oder auch Plasma-basierte Smartphones oder Fernseher anbieten und damit eine selbst zu verwaltende Android-Umgebung für jedes Linux-System zur Verfügung stellen. Eine Darstellung und Anwendung von Android Apps ist mit Shashlik allerding noch nicht möglich.

Auch für die App-Distribution sind noch einige Hindernisse zu überwinden, so bspw. die Integration des Google Playstore oder des Amazon Stores. Grundsätzlich geht es in der weiteren Entwicklungsarbeit vor allem um die Entfernung von proprietären Android-Komponenten.

Das Projekt wurde auf GitHub eingestellt. Dort ist auch die Roadmap für die nächsten Ziele von Shashlik veröffentlicht.

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Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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