Eclipse 3.0 Editor Features

Schöner, bunter, mächtiger …

Lars Wunderlich

Die Eclipse-Entwickler schenkten ihrem Produkt fast heimlich, still und leise ein komplett neues Look & Feel, was in der Eclipse-Sprache als Kombination von Presentation und Theme verstanden wird. Neben der Verschönerung der GUI-Elemente haben diese natürlich auch an zahlreichen Stellen zusätzliche Fertigkeiten erlernt. Allen voran ist in den Editor eine Menge Gehirnschmalz geflossen und er überrascht den Nutzer daher mit ungeahnten Fähigkeiten.

In jeden der neun Milestones, die Eclipse 3 innerhalb eines Jahres durchlief, packte die Entwicklermannschaft neue interessante Funktionen. Jeder Milestone würde locker einen ganzen Artikel voller Aufzählungen füllen. An dieser Stelle wollen wir uns aber auf den Eclipse Editor als Haupteingabemedium konzentrieren und einen Blick auf die neuen Features des Editor werfen.

Abb. 4: CodeFormatter

Martin Fowler sei Dank gibt es mit der neuen Eclipse-Version auch zusätzliche Refactorings, z.B. Einführen von Fabrikmethoden zum Erzeugen von Objektinstanzen oder der erweiterte Support für Exceptions beim Ändern von Signaturen. Besonders die immer besser werdenden Refactoring-Eigenschaften und sehr gute View-Elemente zum Anzeigen von Source-Strukturen, Vererbungshierarchien oder Klassenelementen machen es dem Entwickler wieder ein Stück leichter, in eigenem und fremden Sourcecode Fuß zu fassen. Die neuen Funktionen von Eclipse setzen auf das bereits sehr gute Handling von großem Source in Eclipse 2.1 wieder eins drauf.An dieser Stelle findet dieser Artikel aufgrund des Umfanges des Themas sein vorläufiges Ende. Er stellte in Auszügen und Beispielen Themengebiete und Grundlagen der Eclipse IDE vor, wie sie im Einführungskapitel des neuen Eclipse 3-Buches des Software & Support Verlages behandelt werden. Für weitergehende Informationen und einen tieferen Einstieg in die neue Eclipse IDE und ihre Funktionen rund um den Editor und andere Komponenten sei auf die verfügbare Literatur und das Eclipse Special des Java Magazins verwiesen.

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Lars Wunderlich
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