Scala statt SQL: Datenbank-Access-Library Slick 1.0.0 erschienen

Hartmut Schlosser

Slick ist der Name einer Programmier-Bibliothek, die den konsolidierten Datenbank-Zugriff via Scala ermöglicht. Die Library ist in ihrer ersten Major-Version 1.0 erschienen.

Slick steht für „Scala Language Integrated Connection Kit“ und wird als Nachfolger des ScalaQuery-Projektes bei Typesafe entwickelt. Als Database Query und Access Library ermöglicht Slick, persistierte Daten auf ähnliche Weise wie Scala Collections zu behandeln. Queries können in Scala statt in SQL geschrieben werden, wodurch Funktionen wie statische Checks und Sicherheit zur Compile-Zeit zur Verfügung stehen.

Ein erweiterbarer Query Compiler ermöglicht die Code-Generierung für verschiedene Backends. Direkt unterstützt wird bereits eine breite Liste an Datenbanksystemen:

  • Derby/JavaDB
  • H2
  • HSQLDB/HyperSQL
  • Microsoft Access
  • Microsoft SQL Server
  • MySQL
  • PostgreSQL
  • SQLite

Typesafe plant zudem, kommerzielle Schnittstellen zu DB2 und Oracle zu vermarkten.

Auf den letzten Metern zu Slick 1.0.0 wurde die Dokumentation komplettiert und vor allem der Support für das aktuelle Scala 2.10 eingerichtet. Alle Artefakte sind über die Maven Central frei verfügbar, der Quellcode wird auf GitHub gehostet. Eine gute Einführung in Slick bietet das folgende Video:

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.