Scala soll einfacher werden – mit Dotty

Claudia Fröhling

Wie schön kann es doch sein, auf der grünen Wiese zu entwickeln! Ohne drohende Kompatibilitätsprobleme. So etwas ist möglich, genauer gesagt im Bereich Scala: Dotty ist eine Plattform für das Testen neuer Sprachkonzepte und Compiler-Technologien, und Dotty ist jetzt Open Source verfügbar. Das ultimative Ziel der Plattform ist die Vereinfachung von Scala, erklärt Martin Odersky in der Bekanntmachung:

In my opinion, Scala has been very successful in its original goal of unifying OOP and FP. But to get there is has acquired some features that in retrospect turned out to be inessential for the main goal, even if they are useful in some applications. XML literals come to mind, as do existential types. In Dotty we try to identify a much smaller set of core features and will then represent other features by encodings into that core.

Der Name Dotty rührt übrigens von DOT her, Kurzform für Dependent Object Types: Ziel ist es, Scalas Typen in ein kleineres Set von fundamentalen Konstruktoren zu überführen. Der Dotty-Compiler wurde neu erstellt und verfolgt einen funktionaleren Ansatz als scalac, der bekannte Compiler für Scala. Einen ersten Überblick über Dotty bietet die Projektseite auf GitHub.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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