Scala in the Enterprise: ein Kreuzzug

Mirijam Lorenz

Im Blog „Inphinia Thoughts“ schreibt der Programmierer und Senior-Berater S. Srirangan von kleinen und großen Hürden bei der Nutzung von Scala in Unternehmen. Für alle Scala-Enthusiasten, die darauf brennen, die Sprache in einer Real-Life-Umgebung auszuprobieren, damit aber bei ihren Vorgesetzten, Kunden oder Teammitgliedern bisher auf taube Ohren gestoßen sind, gibt Srirangan vier nützliche Ratschläge.

1. Vorteile kommunizieren

Laut Srirangan sind die Vorteile von Scala vielen noch gar nicht hinreichend bekannt. Als Beispiele führt er die nahtlose Integration in JVM- und CLR-Umgebungen an. Aufklärung lautet Ratschlag Nummer 1.

Is the older, hardened Java developer aware that most times Java Code *is* perfectly compatible and compilable Scala code?
Has your customer been told of the rapid development, scalability and maintainability edge Scala brings to the engagement?

If stakeholders see the benefit they will recognize the opportunity. And it may very well be that we have earned new allies in our crusade for Scala adoption.

2. Beispiele kommunizieren

Eine starke Hilfe bei der Überzeugungsarbeit können erfolgreiche Anwendungsfälle sein. Hier führt Srirangan Twitter als Beispiel an, das unter Zuhilfenahme von Scala Probleme mit der Stabilität behoben hat. Auch LinkedIn habe für seine neueren Module Scalatra, ein Scala Web Framework, gewählt. Foursquare sei sogar ganz auf dem Scala-Lift-Web gebaut und kürzlich habe auch der Guardian bekannt gegeben, mit Scala arbeiten zu wollen.

These and many more case studies are out there available helping our understanding of the realistic challenges of Scala adoption, how they were overcome and what are the benefits that have been derived from the overall migration to Scala.

3. Klein anfangen

Srirangan gibt in seinem Blog den Ratschlag, selber die Initiative zu ergreifen. Den Anfang könnte nach seinen Vorstellungen ein kleines Scala Test Sub-Modul in einem laufenden Projekt machen oder die Implementierung einer Web-Applikation basierend auf einem Scala Web-Framework.

Amaze the business with the rapid developement that you’ve achieved, amaze the geeks with your sexy Scala code. Go out there, implement it anyway and bedazzle them.

4. Das Argument „Scala ist noch nicht so weit“ zerstören

Für Scala sprechen laut Srirangan ein umfangreicher IDE-Support (IntelliJIDEA, NetBeans 7, Eclipse mit ScalaIDE 2.9 BETA) und die Integration mit Maven. Inzwischen gebe es außerdem eine ganze Reihe von weiteren Pro-Argumenten, beispielsweise die überaus lebendige Entwickler-Community.

Ask loudly *why* do they specifically think it is not enterprise ready? Chances are they don’t really have a good explanation. That’s not to say Scala doesn’t have its shortcomings, however, what Scala also has is a very enthusiastic and effective community.

Der Scala-Kreuzzug

Ist Scala reif für den produktiven Einsatz? Im Juli 2010 hatte JAXenter diese Frage in einem Quickvote gestellt. Damals waren 30% der Teilnehmer der Ansicht, Scala müsse noch reifen. 26% hatten noch keine Erfahrungswerte und standen am Anfang ihrer Scala-Experimente. Nur 14% gaben an, Scala selbst schon in konkreten Projekten zu nutzen. Doch die Wetten stehen gut, dass sich diese Zahl angesichts der stetig wachsenden Anzahl der Scala-Kreuzzügler bereits nach oben bewegt hat.

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Mirijam Lorenz
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