Scala 2.11 M5 löst Lizenzprobleme

Claudia Fröhling

Scala hat kürzlich einen neuen Meilenstein spendiert bekommen und ist jetzt in Version 2.11 M5 verfügbar. Das Release bewegt sich weiter auf dem Modularisierungspfad – so sind scala.xml und scala.util.parsing ab sofort in getrennten Repositories zu finden. Extractors sind nun Namen-basiert und das experimentelle, auf ASM basierende Backend hat neue Komponenten erhalten. ASM ist ein Framework für die Bytecode-Analyse.

Eine Klärung gibt es außerdem in Sachen Software-Lizenz. In der Vergangenheit hatte es leichte Abänderungen der BSD-Lizenz gegeben und das führte zu rechtlichen Problemen bei Entwicklern, die Scala produktiv einsetzen wollten. Mit M5 ist man zum Standard-Wording der 3-Clause-BSD-Lizenz zurückgekehrt.

Für alle, die scala-compiler in ihrem Projekt nutzen, gibt es übrigens bereits einen Workaround, da das Scala-Compiler-Artefakt noch von der M4-Version der Module scala-xml und scala-parser-combinators abhängt und es daher zu Problemen kommen kann.

Warum Scala?

Die JVM-Sprache Scala findet bei Entwicklern großen Anklang, da sie die Objektorientierung mit der funktionalen Programmierung kombiniert. In einem Projekt lassen sich Java und Scala parallel nutzen, dank hundert prozentiger Kompatibilität beider Sprachen. Scala-Fans heben vor allem den kompakten Code, die bessere Testbarkeit und die Concurrency-Möglichkeiten heraus.

Welche Vorteil, aber auch welche Problemfelder beim Einsatz von Scala bestehen, hat Heiko Seeberger kürzlich im Java Magazin 6.2013 kompakt zusammengefasst.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.