SAP und IBM kündigen Kooperation an

SAP und IBM: Digitale Transformation durch die Cloud und kognitive Prozesse

Kypriani Sinaris

© Shutterstock.com/Stokkete

Um ganz vorne mit dabei zu sein, kommt kein Unternehmen an der Digitalen Transformation vorbei. SAP und IBM verstärken nun ihre Zusammenarbeit und setzen dabei voll auf kognitive, lernfähige Prozesse – und locken dabei außerdem mit Buzzwords wie Cloud, verstärkter Mobile-Nutzung und sozialer Vernetzung.

IBM und SAP haben sich die Modernisierung und digitale Transformation von Unternehmen auf die Fahne geschrieben. In einer offiziellen Pressemitteilung betonen die Softwarehersteller, dass sie im Bereich Cognitive Computing  an einer verbesserten Customer- und User Experience arbeiten. Hier kommt die Analyse-Plattform SAP S/4HANA zum Einsatz, außerdem IBMs hauseigenen kognitiven APIs. Cognitive Computing: Darunter versteht man Computersysteme, die lernfähig und anpassbar sind, vergleichbar mit dem menschlichen Gehirn.

Im Fokus stehen außerdem sowohl Cloud-basierte Anwendungen als auch On-Premise-Lösungen. Bereits im Oktober 2014 kündigten SAP und IBM ihre Partnerschaft im Bezug auf die SAP HANA Enterprise Cloud an, diese Zusammenarbeit soll nun gestärkt und durch weitere Cloud-Lösungen ergänzt werden, heißt es in der Pressemeldung.

SAP HANA und die HANA Cloud Platform – was genau steckt dahinter?

SAP HANA ist ein Platform-as-a-Service-(PaaS-)Angebot, das erstmals 2010 vorgestellt wurde. Es kann sowohl On-Premise als auch in der Cloud laufen. Sie ist aber auch eine Programmierplattform, denn man kann damit Java- oder HTML5-Applikationen fürs Web schreiben, aber auch HANA-native Anwendungen, die in einem JavaScript-Dialekt geschrieben sind.

Was genau hinter HANA und der HANA Cloud Platform steckt, haben wir Rui Nogueira gefragt, der im Produktmanagement der SAP HANA Cloud Platform arbeitet:

Aufmacherbild: Cloud computing touchscreen interface von Shutterstock / Urheberrecht: Stokkete

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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