Suche

SAP erweitert Big-Data-Strategie

Selim Baykara

SAP setzt auch in Zukunft voll auf Big Data. Vor einigen Tagen hat der Anbieter von Unternehmenssoftware dazu mehrere Bekanntmachungen veröffentlicht. Zum einen will man bereits bestehende Partnerschaften mit den Firmen Intel und Hortonworks vertiefen. Außerdem wurde eine neue Anwendung zur Bedarfsanalyse angekündigt.  Und da alle guten Dinge drei sind, gab es zu guter Letzt noch die Meldung, dass eine interne „Data-Science-Organisation“ gegründet werden soll, um die Bemühungen des Unternehmens zu bündeln.

Bisher war SAP im Bereich Big Data vor allem durch die SAP-HANA-Plattform bekannt. In Zukunft will SAP die HANA-Plattform mit den Hadoop-Distributionen der Firmen Intel und Hortonworks vernetzen. Das Problem bisher sei eine fragmentierte Geschäftslandschaft, in der es zu viele konkurrierende Angebote gebe, hieß es in einer Pressemitteilung zum Thema. Laut Steve Lucas, dem Präsident der Sparte Platform Solutions bei SAP, will das Unternehmen mit seinem integrierten Ansatz Klarheit schaffen, mehr Informationen liefern und die Geschäftsprozesse optimieren.

Darüber hinaus gab SAP eine neue Anwendung bekannt, mit der die Bedarfsanalyse verbessert werden soll. Die sogenannte „Demand Signal Managament Application“ soll Unternehmen bei der Auswertung von großen Datenströmen helfen, indem Verkaufszahlen direkt mit Marktforschungsanalysen und Kundenbefragungen verknüpft werden. Damit sollen Marktanalysen nahezu in Echtzeit möglich sein, so dass Firmen besser auf Schwankungen und unterschiedliche Bedarfslagen reagieren können.  

Das Ziel der SAP-internen „Data-Science“ Organisation ist es, die Top-Analysten innerhalb der Firma zusammenzubringen. Regionale Teams sollen dazu in einer zentralen Stelle zusammengefasst werden, um in enger Abstimmung mit der globalen Big-Data-Strategie bisherige Anwendungen zu optimieren und an neuen Lösungsansätzen zu arbeiten.

Geschrieben von
Selim Baykara
Selim Baykara
Selim Baykara studiert Anglistik, Amerikanistik und Soziologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.