Apfel zum Kaffee

RoboVM – iOS-Apps mit Java entwickeln

Peter Friese
© iStockphoto.com/davincidig

„Write once, run anywhere“ – dieser Leitspruch der Sprache Java galt lange Jahre nicht für iOS. Mit RoboVM steht seit einiger Zeit ein Tool zur Verfügung, das es Java-Entwicklern ermöglicht, ihre Sprachkenntnisse auf iOS-Devices zum Einsatz zu bringen – und zwar nativ.

RoboVM ist ein Ahead-of-Time-Compiler, der Java-Code in Binärcode für iOS, Mac OS X und Linux übersetzt. Der Haupteinsatzzweck ist die Programmierung von iOS-Apps mit Java. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium. Dennoch lohnt es sich, einmal einen Blick darauf zu werfen, um mögliche Potenziale zu erkennen. Im Kern besteht RoboVM aus

• Einem Compiler, der Java-Code in nativen Code übersetzt.
• Bindings für Cocoa, die es erlauben, Cocoa-APIs direkt aus Java heraus aufzurufen.
• Einem Plug-in für Eclipse, das das Aufsetzen eines Projekts vereinfacht und das Deployment einer App auf den iOS-Simulator bzw. ein Device ermöglicht.

RoboVM ist ein Open-Source-Projekt, das maßgeblich von Niklas Therning betrieben wird. Um die weitere Entwicklung zu finanzieren, kann man Sponsorenpakete erwerben. Im Folgenden soll anhand einiger Beispiele aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten RoboVM bietet und wo die Limitierungen und Potenziale liegen.

(Den kompletten Artikel finden Sie im Java Magazin 7.14)

Geschrieben von
Peter Friese
Peter Friese
Peter Friese arbeitet als Developer Advocate bei Google im Developer Relations Team in London. Er trägt regelmäßig zu Open-Source-Projekten bei, spricht auf Konferenzen und bloggt unter http://www.peterfriese.de. Auf Twitter findet man ihn unter @peterfriese und auf Google+ unter +PeterFriese.
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