Rettung naht: Ruby auf NetBeans geht weiter

Hartmut Schlosser

Der Ruby-Support für die NetBeans IDE soll durch eine Community-Anstrengung aufrecht erhalten werden. Nachdem das Oracle-NetBeans-Team Ende Januar mitgeteilt hatte, das Ruby-Modul für NetBeans nicht mehr weiterzuentwickeln, hat JRuby Co-Lead Thomas Enebo alle Hebel in Bewegung gesetzt und prominente Mitstreiter gefunden, um Ruby auf NetBeans zu retten: Die JRuby-Experten Thomas Enebo, Yoko Harada, Charles Nutter und Nick Sieger sowie Ex-Oracle-NetBeans-Entwickler Erno Mononen und Geertjan Wielenga werden Kernbeiträge leisten. Weitere Mitstreiter sind jederzeit willkommen!

Enebo begründet den Schritt damit, dass das Einstellen des Ruby-Supports für jeden Ruby-Entwickler, der täglich mit NetBeans arbeite, ein herber Verlust darstellen würde. Auch sei der Ruby-Support für Java-Entwickler wichtig, da dieser eine niedrige Einstiegshürde für die Programmierung mit Ruby schaffe.

Für die Entwicklung soll sowohl die herkömmliche Mailing-Liste als auch der Issue Tracker genutzt werden. Das alte hg-Repository soll die erste Quelle für Releases bleiben, für Entwicklungsbuilds soll indes ein Mirror auf GitHub angefertigt werden.

Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte, kann sich auf der Mailingliste dev[at]ruby.netbeans.org eintragen.

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