Repository Manager Artifactory 3.1 mit neuem High-Availability-Modus

Hartmut Schlosser

Der Repository Manager Artifactory führt in der Version 3.1 einen Hochverfügbarkeitsmodus ein. Als Teil des kommerziellen Enterprise Value Pack stellt Artifactory Support für High Availability Netzwerk-Konfigurationen in Clustern bereit. Eine redundante Netzwerkarchitektur soll den berüchtigten „Single-Point-of-Failure“ vermeiden: Systeme bleiben operabel, solange zumindest ein einziger Artifactory Node zur Verfügung steht.

Außerdem kommt Artifactory 3.1 mit einem neuen API für Download-Statistiken auf der Ebene einzelner Files. Überarbeitet wurde zudem die Integration des Black Duck Code Center, einer Plattform für Open Source Governance.

Artifactory ist ein Werkzeug zur Verwaltung von Repositorys, das eine Verwaltungskonsole für Artefakte mit integriertem Rechtesystem bereit stellt. Außerdem kann Artifactory als Proxy zwischen dem verwendeten Buildtool (z.B. Maven, Ant, Ivy, Gradle) und der Außenwelt agieren. Ein integrierter Cache reduziert die Downloadzeiten, sicherheitskritische externe Requests können blockiert werden.

Artifactory 3.1 ist in verschiedenen Lizenzmodellen beim Unternehmen JFrog zu beziehen. Sowohl Versionen für On-Premise-Installationen als auch für die Cloud stehen bereit. Auf der W-JAX 2013 sprachen wir mit JFrog CTO Yoav Landman über die Neuerungen in Artifactory und der kostenfreien JFrog-Binary-Plattform Bintray

 

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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