rediscala: Nicht-blockierender Redis-Client für Scala

Eric Herrmann

Mit rediscala hat der französische Entwickler Valérian „etaty“ einen vielversprechenden, nicht-blockierenden Client für den Key-Value-Store Redis in Scala-Umgebungen veröffentlicht. Anders als andere Lösungen kann man sich bei rediscala aussuchen, ob man blockierende oder nicht-blockierende Kommandos einsetzt, was den Einsatz flexibler macht. Die bislang unterstützten Redis-Kommandos behandeln Keys, Strings, Hashes, Listen, Sets, sortierte Sets, Pub/Sub, Transactions, Connection. Bald sollen Scripting und Server-Kommandos folgen.

Freilich ist rediscala nicht die einzige Scala-Implementierung für Redis-Kommandos. Auch scala-redis ist schon einige Zeit im Umlauf, war aber die längste Zeit nur in einer blockierenden Version erhältlich. Dies hat der indische Autor Debasish Ghosh unlängst mit dem Release des Redis Scala client (Non blocking based on Akka IO) geändert, womit es zu einem gleichwertigen Konkurrenten für rediscala geworden ist.

Wer also experimentierfreudig ist, kann die Bibliotheken näher miteinander vergleichen. Beide werden auf GitHub unter Apache-Lizenz-2 vertrieben. Beide werden aktiv gewartet. Allerdings hat nur der Franzose seinem rediscala Benchmarks beigefügt, mit denen er 200.000 Anfragen pro Sekunde bescheinigen will.

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Eric Herrmann
Eric Herrmann
Eric Herrmann war von 2012 bis 2013 als Redakteur bei Software & Support Media tätig. Sein Themenschwerpunkt liegt bei Webtechnologien, insbesondere PHP und JavaScript. Vor seiner Zeit als Online-Redakteur hat er Wissenschaftsjournalismus (B. A.) an der Hochschule Darmstadt studiert.
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