Red Hat stellt JBoss Data Grid 6 Beta vor

Hartmut Schlosser

Red Hat hat eine Beta-Version der neuen Plattform JBoss Data Grid 6 vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine verteilt arbeitende In-Memory-Datenbank, die auf den sogenannten „Big Data“ Bereich abzielt, also hochskalierbar ist und große Mengen an Daten verarbeiten kann. Das JBoss Data Grid kann Standalone oder in einem Application Server betrieben werden und versteht sich auf verschiedenste Anwendungen, darunter Java, C# und Spring.

Das Data Grid basiert auf der JBoss-Technologie Infinispan, eine Data-Grid-Plattform, die auf einem JSR-107-(JCACHE, Java Temporary Caching API)-konformen Cache-Interface (als Erweiterung von java.util.Map) aufgebaut ist. JBoss-Entwickler Manik Surtani schreibt, Infinispan und das JBoss Data Grid stehe im selben Verhältnis wie etwa Red Hat Enterprise Linux zu Fedora oder die JBoss Enterprise Application Platform (EAP) zum JBoss AS: In kritischen Produktionsbedingungen sollte man auf die von Red Hat kommerziell unterstützten Varianten zurückgreifen.

Infinispan selbst hat übrigens ebenfalls ein Update erfahren: Die neue Version 5.1.4.CR1 wartet mit Library-Upgrades für JBoss Transactions und JGroups auf. Außerdem wurden Probleme beim State Transfer und der Testsuite behoben.

Weiterführende Informationen zum JBoss Data Grid 6 Beta hält die Projektseite bereit.

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Hartmut Schlosser
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