Alles automatisch...

Red Hat Ansible Automation Platform: Automatisierung auf Enterprise-Level

Dominik Mohilo

© Shutterstock / Qivegg

Die digitale Transformation in einem Unternehmen voranzubringen, ist nicht gerade leicht. Das gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen noch gar nicht damit angefangen haben. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei natürlich die Automatisierung. Um diese für Anfänger und Fortgeschrittene möglichst einfach umsetzbar zu machen, stellt Red Hat bald die Ansible Automation Platform zur Verfügung. Wie bei Red Hat typisch, natürlich Open Source…

Red Hat hat die allgemeine Verfügbarkeit der Ansible Automation Platform angekündigt. Enthalten in der Lösung für die Automatisierung sind bekannte Tools wie Ansible Tower, die Ansible Engine und die Red Hat Network Automation. Ergänzt werden diese mit neuer Funtkionialität, die auf dem Prinzip Software-as-a-Service (SaaS) basieren. Ziel ist es, Entwicklern in Unternehmen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um die betriebliche Effizienz zu verbessern und Risiken zu reduzieren. Im Vordergrund steht aber natürlich auch, eine konsistente User Experience, die durch den Ansatz „alles in einem“ bedient werden soll.

Red Hat Ansible Automation Platform – das ist drin

Die umfassende Enterprise-Grade-Lösung für den Aufbau und den aktiven Einsatz der Automatisierung setzt, das gibt der Name schon her, besteht in ihrem Kern natürlich aus den „klassischen“ Ansible Tools. Ansible Tower bietet dabei die Möglichkeit zur Zentralisierung und Kontrolle der Infrastruktur im Unternehmen und darüber hinaus unter anderem Dashboards und rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC). Die Ansible Engine vereint in sich die essentiellen Komponenten von Ansible (Task Engine, OpenSSH und die Ansible-Sprache). Ansible Network Automation führt die Funktionalität für die Serverinfrastruktur dann ins Netzwerk und die Cloud.

Darüber hinaus bietet die neue Plattform Funktionen für die teamübergreifende Zusammenarbeit und Governance. Außerdem sollen weitreichendere Analysemöglichkeiten (Automation Analytics) das Erstellen, Teilen und Verwalten von Automatisierungslösungen im gesamten Unternehmen vereinfachen.

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Konkret gemeint ist damit zum Beispiel die Ansible Content Collections, ein neues Packaging-Format, welches das Management, die Distribution und die Nutzung von Ansible-Inhalten optimieren sollen. Hiermit lassen sich Ansible-Inhalte (inkl. Module, Plug-ins, Rollen und Playbooks) organisieren, was etwa auch das Teilen dieser Inhalte erleichtern und die Barriere für den Einstieg in die Automatisierung senken soll. Für noch mehr Komfort gibt es auch vorgefertigte und zertifizierte Content Collections.

Auch der Automation Hub ist neu, ein Repository für diese zertifizierten Inhalte. Zum Start planen unter anderem Cisco, F5, Google Cloud und Microsoft, zertifizierte, unterstützte Collections über den Automation Hub zur Verfügung zu stellen – das allerdings wohl nicht kostenfrei.

Red Hats Ansible Automation Platform soll ab Anfang November 2019 verfügbar sein, Kunden von Ansible Tower können ohne zusätzliche Kosten auf die neueste Version aktualisieren und Zugang zur neuen Plattform erhalten. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage von Red Hat.

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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