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Linux meets DevOps

Red Hat hat Ansible gekauft

Melanie Feldmann

©Shutterstock/zimmytws

Die Gerüchte rund um den Kauf von Ansible durch Red Hat haben sich bestätigt. Beide Unternehmen gaben den Deal heute offiziell bekannt.

Der Techblog VentureBeat hatte am Donnerstag bereits über den Kauf von Ansible berichtet. Autor Jordan Nover berief sich auf eine anonyme Quelle und sprach davon, dass Ansible Red Hat 100 Millionen US-Dollar wert sei. Der Kauf von Ansible erweitert das Angebot von Red Hat um DevOps Tools, die zumindest teilweise Open Source sind.

Ansible ist eines der schlanksten IT Automation Tools auf den Markt und hat dadurch einiges an Popularität erreicht. Die Software ist in Python geschrieben und ermöglicht es, Aufgaben wie Konfigurations-Management, Updates, Software Deployment und Orchestrierung einfach zu handeln. Joe Fitzgerald, Vice President bei Red Hat, kommentierte den Kauf: „Ansible is a clear leader in IT automation and DevOps, and helps Red Hat take a significant step forward in our goal of creating frictionless IT.“

Ansible und seine Software ist weniger bekannt als die gut finanzierten Konkurrenten Puppet und Chef. Ein weiterer Mitspieler in diesen Reigen ist SaltStack. Zusätzlich zu dem Open Source DevOps Tool läuft auch andere Ansible Software bereits mit Red Hats OpenShift, OpenStack und Red Hat Enterprise Linux Software. Ein weiterer Pluspunkt: Ansible liegt in direkter Nachbarschaft zum Red Hat Hauptquartier in Raleigh.

Aufmacherbild: Red Hat headquarters building von Shutterstock / Urheberrecht: zimmytws

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Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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