Ready for Prime Time: Concurrency Library GPars 1.0

Hartmut Schlosser

Nach dem Release-Kandidaten für GPars 1.0 letzte Woche folgt das finale Major-Release auf dem Fuß: Jetbrains-Entwickler Václav Pech hat die sofortige Verfügbarkeit von GPars 1.0 bekannt gegeben.

Vier Jahre lang brütete die Groovy-Library für die nebenläufige Programmierung in diversen Entwicklerwerkstätten, jetzt ist das Projekt „Ready for Prime Time“, was sich auch dadurch ausdrückt, dass GPars im Bundle aller kommenden Groovy-Releases enthalten sein wird.

Gegenüber vorherigen Releases bietet GPars 1.0 zahlreiche Erweiterungen, API Updates und Performance-Verbesserungen. Vor allem der Bereich Dataflow wurde überarbeitet, so ist beispielsweise eine an Kanban angelehnte Dataflow-Operator-Verwaltung hinzugekommen. Eine DSL ermöglicht das Erstellen von Operator Pipelines, Error Handler können nun den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht wurde der User Guide, in dem alle GPars-Interessierten blättern sollten, um sich die neuen Funktionalitäten anzueignen.

GPars ein Framework zum nebenläufigen Handling von Java und Groovy Tasks. Es handelt sich um eine dünne Groovy-Schicht, die vereinfachten Zugang zu den Möglichkeiten von Java bietet. GPars stellt Abstraktionen wie verteilte Aktoren, Datenflussoperatoren, Sicherungen für veränderliche Objekte und nebenläufige Operationen auf Collections bereit. Die Implementierungen stützen sich auf das java.util.concurrent-Paket und deren Konzepte, zusätzlich kommt das Fork-/Join-Konzept aus dem JSR 166 zum Einsatz. Groovy wird vor allem für das API-Design verwendet.

Detaillierte Infos zum Release finden sich in der What´s New-Sektion der Dokumentation. Außerdem beschreiben die Release Notes alle gemachten Veränderungen.

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Hartmut Schlosser
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