Reactor Framework für asynchrone Anwendungen kurz vor der 1.0

Judith Lungstraß

Im Mai hatte SpringSource das Reactor Framework zum Erstellen asynchroner, reaktiver Anwendungen auf der JVM angekündigt. Dieses Projekt ist nun fast fertig entwickelt, aktuell ist der zweite Meilenstein in Hinblick auf Reactor 1.0.0 erschienen.

Neben einer Reihe von Bug Fixes enthält dieser auch einige neue Features. So wurde etwa die Processor-Abstraktion eingeführt. Hierbei handelt es sich um einen hochoptimierten Task-Prozessor, der auf dem LMAX Disruptor RingBuffer basiert. Er nutzt die Reactor-Abstraktionen, um den RingBuffer so zu konfigurieren, dass man das Reactor-API anstelle des Disruptor-APIs verwenden kann. Benchmarks auf einem MacBook Pro sollen ergeben haben, dass hiermit unglaubliche 100 Millionen Events pro Sekunde verarbeitet werden können.

Ein neues Feature im Reactor API wiederum soll das Event Publishing um 30 bis 50 Prozent optimieren. Leider ist es nicht in jeder Situation anwendbar, da es eine optimierte Liste von Consumern aus dem Reactor heraus erstellt.

Darüber hinaus erlaubt die neue Reactor-Methode „prepare (Object)“ die Prä-Selektion von Consumern.

Reactor 1.0.0.M2 steht bei GitHub bereit. Die Maven-Artefakte gibt es im SpringSource-Blog.

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Judith Lungstraß
Judith Lungstraß
Judith Lungstraß ist seit Anfang 2012 im Online-Team bei Software & Support Media. Neben ihrem Studium der Buchwissenschaft in Mainz konnte sie erste journalistische Erfahrungen bei einem Online-Reiseführer und einem Sportverein sammeln. Ihr Fachgebiet ist die Microsoft-Welt, von Windows über .NET bis hin zu Windows Phone.
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