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Raus aus den technischen Schulden mit TechDebt

Judith Lungstraß

Wie gut ist meine Anwendung und welche Code-Fehler gilt es noch zu beheben? Um das heraus zu finden, verwenden Entwickler regelmäßig Code-Analysetools wie PMD oder Checkstyle. Registriert man sich bei TechDebt, werden bei jeder Analyse anonyme Daten erfasst, welche die Qualität der App bewerten und ihre technischen Schulden ausrechnen.

Mit technischen Schulden oder auch Technical Debt ist der Aufwand gemeint, den man bräuchte, um die entdeckten Fehler im jeweiligen Software-Projekt durch Einsatz von Best Practises zu beheben. Angegeben wird er in Dollar sowie Arbeitstagen – bisher hat TechDebt.org ganze 95,49 Millionen Schulden angesammelt, die mit einer Arbeitsleistung von unmenschlichen 241.470 Tagen abgegolten werden könnten. Und dann gibt es da noch den Debt Write-Off, den Teil der Schulden, der mit Hilfe der automatischen Korrektur von Code-Fehlern beseitigt werden könnte.

Als Mittel der Einsicht in die eigene Softwarequalität setzt sich TechDebt ein für besseren Code. Wer sein eigenes Projekt testen möchte, kann es unter techdebt.org registrieren. Das gestaltet sich mit der kürzlich erschienenen Version 1.1 noch einfacher und übersichtlicher.

TechDebt 1.1 verfügt nämlich über ein neues Interface. Zur besseren User Experience hat man jQuery UI implementiert, die festgestellten Daten werden über die HighCharts Grafik-Bibliothek visualisiert. Außerdem liegt der Fokus ab der neuen Version klar auf den technischen Schulden, die jetzt in einem eigenen Tab noch detaillierter angezeigt werden. Auch die Daten zu Programmierregeln und Tools, mit denen die schuldigen Stellen hauptsächlich aufgespürt wurden, haben einen eigenen Tab bekommen.

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Judith Lungstraß
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