Ratpack 0.9.9: Reactive Streams und mehr Java 8

Redaktion JAXenter

Wie steht es eigentlich um Ratpack, das Micro-Framework, das im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickte? Regelmäßig am Monatsanfang erscheinen neue Versionen – so auch im Oktober. Bestehend aus den Technologien Java 8, Groovy, Netty, Googke Guice und Gradle, hat Ratpack in Version 0.9.9 neue Java-8-Features wie funktionale Interfaces zu bieten – was allerdings auch einige „disruptive“ Veränderungen in puncto APIs nach sich zieht, wie es in der Mitteilung heißt.

Besonders intensiv wurde auch an der Implementierung von Reactive Streams gearbeitet, die u. a. bei den gerade hinzugekommenen Server-Sent Events zum Einsatz kommen. Bidirektionales Streaming via WebSocket ist ebenfalls in der Pipeline und soll ab einem der kommenden Releases möglich sein.

Version 0.9.9 unterstützt nun außerdem asynchrone Promise-Operationen sowie Anwendungen auf Basis von Spring. Ratpack kann dabei als HTTP-Frontend für eine Spring-Boot-Anwendung zum Einsatz kommen. Downloads und Release Notes stehen auf der Projektseite zur Verfügung.

Das Grundgerüst von Ratpack besteht aus der Netty IO Engine, um die herum sich Code für HTTP-Requests strukturieren lässt. Optimiert ist das Ratpack API für Groovy und Java 8. Optional stehen eine Integration des Dependency Injection Frameworks Google Guice sowie Support für das Build-Tool Gradle zur Verfügung. Inspiriert wurde Ratpack durch das Ruby-Framework Sinatra.

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