Raspberry Pi A+: mehr Pins, geringerer Stromverbrauch

Redaktion JAXenter
© raspberrypi.org

Vergangenen Juli betrat mit dem Raspberry Pi B+ eine Weiterentwicklung des bewährten Einplatinencomputers Raspberry Pi (Modell B) die Bühne. Erfinder Eben Upton sprach damals von der „letzten Entwicklungssstufe“ („final evolution“) des Hosentaschenrechners.

Es war also nur konsequent, dem Modell A, das ohne Ethernetanschluss daherkommt, dafür mit weniger Strom auskommt als Modell B, ebenfalls ein „+“-Modell zur Seite zu stellen: Vorhang auf für den Raspberry Pi A+. Dieser ist ab sofort für einen Preis von 20 US-Dollar zu haben (bei amazon.de aktuell für 26,20 Euro).

Wie der Vorgänger ist der A+ mit 256 MB RAM ausgestattet. In ihm ist außerdem der gleiche Prozessor verbaut. Allerdings ist der Neue wesentlich kleiner als das Modell A und statt 86 mm nur 65 mm lang. Der Stromverbrauch hat sich weiter reduziert.

Der Raspberry Pi A+ hat 40 GPIO-Schnittstellen und wurde auf den HAT-Standard abgestimmt. HAT steht für „Hardware Attached on Top“. Der Standard wurde mit dem Modell B+ eingeführt und bezeichnet ein klar definiertes Konfigurationsverhalten, das das Board immer dann an den Tag legt, wenn externe Hardware angeschlossen wird.

Wie der B+ ist der A+ mit einem Push-Push-MicroSD-Anschluss ausgestattet. Auch die Audio-Funktionalität wurde verbessert. 

Eben Upton entwickelte den Raspberry Pi ursprünglich für IT-pädagogische Zwecke. Dass der kleine Rechner sich darüber hinaus hervorragend fürs Internet-of-Things-Prototyping eignet, war eigentlich nicht beabsichtigt, wie Upton im vergangenen Jahr in einem Interview mit GigaOM verlauten ließ. Speziell für den Embedded-Einsatz wurde hingegen das Raspberry Pi Compute Model entwickelt. Aber auch die neuen +-Modelle dürften sich hervorragend für IoT-Infrastrukturen eignen.

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