Neues aus dem IoT-Universum

Raspberry Pi 4: bis zu 4 GB RAM und USB 3.0 mit dabei

Katharina Degenmann

© Shutterstock / Fascinadora

Es gibt Neuigkeiten aus dem IoT-Universum. Der Raspberry Pi 4 ist erschienen und hat so einige Upgrades im Gepäck. Im Vergleich zu seinem Vorgänger soll der Raspberry Pi 4 beispielsweise über dreifache Prozessor- und vierfache Multimedia-Leistung verfügen und so einen vollständigen Desktop-Rechner darstellen.

Der Einplatinenrechner Raspberry Pi ist in Version 4 erschienen. Auch mit den neuen Funktionen wird der Mini-Rechner die Herzen der Amateur- und Profi-Bastler höher schlagen lassen. Surfen, Filme streamen, Bilder bearbeiten und sogar Applikationen in Ultra HD-Qualität entwickeln sei jetzt noch besser möglich.

Raspberry Pi 4: Mehr Leistung

Die neuste Version des Kleinst-PCs hat ein neues Innenleben spendiert bekommen. Wie bereits vermutet, ist kein 40-Nanometer-Chip enthalten. Ausgestattet mit einem Quad-Core ARM Cortex-A72-Prozessor mit 1,5 Gigahertz sei er in der Lage, anspruchsvolle lokale Verarbeitungen durchzuführen. Für dem Businessbereich wird die neue Generation damit beworben, dass sie im Rahmen industrieller IoT-Anwendungen als Leaf Node genutzt werden und somit zur Lösung von Datenschutzbedenken beitragen könne. Für Amateure soll das Gerät als eigenständiger Desktop-Rechner zur Nutzung im Multimedia-Bereich geeignet sein. Zur Erinnerung: Das Raspberry Pi 3 Model B verfügt über einen ARM-Cortex-A53-Prozessor mit 1,2 Gigahertz.

Die neue Version des Mini-Rechners ist mit 1GB, 2GB und 4GB RAM erhältlich. Als Netzwerkanschlüsse bringt er einige schneller Optionen mit, Gigabit Ethernet und USB 3.0-Konnektivität sei Dank. Auch Bluetooth 5.0 wird nun unterstützt. Zudem könne der Raspberry 4 gleichzeitig zwei unabhängige 4K-Monitore antreiben. Anwender haben außerdem die Möglichkeit, High-Dynamic Range 4Kp60 HEVC-Videos zu dekodieren und gleichzeitig zwei HDMI-Displays mit Auflösungen von bis zu 4K zu verwenden.

Weitere Neuerungen

Der Raspberry Pi 4 ist mit einer Reihe an Programmiersprachen ausgestattet – von Scratch über Python bis hin zu C++ – um Nutzern so, das nötige Rüstzeug in die Hand zu geben, um selbst zu entwickeln. Zudem kann die neueste Variante des Mini-PCs sowohl als kostengünstiger, stromsparender Embedded Controller als auch als vollwertige Linux-Workstation eingesetzt werden. Außerdem wird es möglich sein, industrielle IoT-Anwendungen sowohl zu entwickeln als auch auf einer einzigen gemeinsamen Hardwareplattform einzusetzen. Wie alle Raspberry Pi-Modelle ist Raspberry Pi 4 rückwärtskompatibel, so dass die meisten älteren Projekte unverändert auf dem neuen Gerät laufen.

Der kreditkarten-kleine Computer ist entweder einzeln erhältlich oder im Komplettpaket – dazu gehören eine Maus, eine Tastatur, eine SD-Karte, die Stromversorgung, sowie Kabel und Gehäuse.

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Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina ist hauptberuflich hilfsbereite Online- und Print-Redakteurin sowie Bücher- und Filme-Junkie. Nebenbei ist sie Möchtegern-Schriftstellerin, die heimlich hofft, eines Tages ihr Geld als Kaffee-Testerin zu verdienen. Seit Februar 2018 arbeitet sie als Redakteurin bei der Software & Support Media GmbH, davor hat sie Politikwissenschaft und Philosophie studiert.
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