RabbitMQ legt mit 3.3 einen Zahn zu

Redaktion JAXenter

Der Open-Source-Message Broker RabbitMQ steht in Version 3.3.0 zur Verfügung. Dieses Release stand ganz im Zeichen von Performanceverbesserungen und Reduzierung von Code-Komplexität.

Aus Sicherheitsgründen kann sich ein „Guest User“ ab sofort nur noch über den Localhost mit dem Server verbinden. Es empfiehlt sich also, für die eigenen Anwendungen eindeutige Usernamen zu vergeben. Zugunsten der Prefetch-Performance wurde die basic.qos-Semantik verändert. Die Prefetch-Beschränkung wird nun jedem Consumer eines Channels gewährt.

Des Weiteren müssen Objektnamen des Advanced Message Queuing Protocol sich nun an das UTF-8-Format halten. Davon erhofft man sich eine bessere Interoperabilität mit textbasierten Protokollen wie HTTP und STOMP.

Das Impersonator- und das JSON-RPC-Plug-in wurden entfernt. Um Komplexität zu reduzieren, können Clients dem Server nun nicht mehr per channel.flow{active=false} signalisieren, dass dieser vorübergehend keine Nachrichten mehr an sie senden soll.

Die zahlreichen Bugfixes und Performancemaßnahmen, darunter einige im Java-Client, können den Release Notes entnommen werden. Die neuen Downloads stehen auf der entsprechenden Seite bereit.

RabbitMQ ist in Erlang geschrieben und implementiert das AMQP. Durch das Spring AMQP-Projekt ist er in Spring-Projekte integrierbar. Eine Einführung in RabbitMQ gibt Christian Bick in einem JAXenter-Artikel.  

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