„JavaScript weckt unseren Entwicklerspieltrieb“

Claudia Fröhling

Dieses Jahr präsentieren wir auf der JAX einen brandneuen Tag rund um das Thema JavaScript. Die Skriptsprache erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Wir sprachen mit dem Moderator des Tages, Matthias Lübken über den Special Day, der am Donnerstag stattfinden wird.

JAXenter: JavaScript erlebt derzeit eine Renaissance und wir würdigen das mit einem ganzen Tag rund um das Thema. Warum ist JavaScript deiner Meinung nach jetzt wieder auf der Überholspur?

Matthias: Der erste Grund ist sicherlich die enorme Performance-Steigerung der
Browser: Man kann auf einem Desktop- oder mobilen Browser nun mit Hilfe von JavaScript viel mehr machen, als noch vor ein paar Jahren.
Es gibt Browser-Anwendungen, die sich wie native Anwendungen anfühlen und verhalten.
Der zweite Grund ist meiner Meinung nach die dynamische und funktionale Basis von JavaScript. Nachdem sich dynamische Sprachen wie Ruby und Python etabliert haben, gibt es zusätzlich eine Renaissance von funktionalen Sprachen. Im Java-Umfeld ist der prominenteste Vertreter Clojure und in Ansätzen Scala. Wenn man sich vor diesem Hintergrund JavaScript als Sprache noch mal anschaut, merkt man, dass die Sprache, obwohl sie ihre Macken hat, gar nicht so schlecht ist und man eine Menge Spaß mir ihr haben kann.

JAXenter: Warum sollten sich Java-Entwickler mit JavaScript beschäftigen?

Matthias:
Wie bereits erwähnt ist JavaScript eine spannende Sprache mit coolen Features, das sollte zumindest unseren Entwicklerspieltrieb wecken.
Zudem ist JavaScript die Lingua Franca des Internet: Egal wie wir unser Backend programmieren, das Frontend wird mehr und mehr JavaScript beinhalten. Und mit Smartphones und Tablets kommen jeden Tag neue JavaScript-Clients raus.

JAXenter: Worauf können sich die Teilnehmer der JAX am JavaScript Day freuen?

Matthias: Wir haben es geschafft tolle Speaker einzuladen, die einen Überblick über das JavaScript Umfeld geben: Von einem Rückblick über den Erfolg von JavaScript, über den praktischen Einstieg für Entwickler, bis hinzu spannenden neuen Entwicklungen wie CoffeeScript und Node.JS.

Matthias Lübken ist Entwickler und Berater bei it-agile und Autor zahlreicher Artikel und Tagungsbeiträge über agile Softwareentwicklung und diversen Software-Technologien. Als Coach hilft er Teams agiler zu werden, zum Beispiel mit organisatorischen Mitteln aus Scrum oder Entwicklungstechniken aus eXtreme Programming. Technologisch hat Matthias seinen Hintergrund in Java und OSGi. In den letzten Jahren beschäftigt er sich viel mit JavaScript, um mobile und serverseitige Anwendungen zu schreiben. Sein nicht so ganz heimliches Steckenpferd sind Lean Startups.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.