"Die monolithische Java-EE-Architektur ist auseinander gebrochen" [JAX Blog]

Hartmut Schlosser

5 Sterne Deluxe’s „Ab jetzt pumpen wir Adrenalin in Deine Sinne“ war der erste Gedanke, als ich vor dem Fenster des Watfordsaal das Kettenkarussell sah. Die JAX macht das anders, sie pumpt Adrenalin in meine Birne. Auf der Heimfahrt muss man sich und seine Gedanken erst mal sortieren:

Aufgefallen ist, das muss man nach den letzten Jahren mal sagen, die gute Organisation. Alles eingespielt, freundliche Helferlein immer zur Stelle. Mit direkter Auswirkung auf die Besucher, ebenso freundlich und interessiert. Erste Anzeichen von sich andeutenden Scalability Issues (wie es Adam Bien twitterte) waren nur beim WLAN und aus den Nähten platzenden Sessions zu erkennen.

Die fand man heute bei genau den Themen, welche noch vor kurzem als Kellerkinder der Facebook-Generation galten: Etwa JavaScript (AngularJS), Server-side OSGi/Vaadin und OAuth2-Authentifizierung von RESTful APIs. Gut, eventuell habe ich selbst die Kellerkind-Brille auf, der eine oder andere mag vor zu viel Kuriositäten Überblick oder List verlieren. Aber es geht doch ums Ganze: Man sieht, die monolithische Java-EE-Architektur ist auseinander gebrochen und in ihren Sollbruchstellen gedeiht der Löwenzahn. Die JAX bietet dem ein Forum und wächst, wie ihre Besucher, mit – das ist einen Applaus wert.

Jan Peuker ist IT-Berater bei Accenture Technology Solutions in Deutschland. Seitdem man Telefone einhändig tragen kann beschäftigt er sich mit mobilen Anwendungen und deren Backend-Integration. Er ist spezialisiert auf RIA-Anwendungen und Rapid Prototyping für innovative Architekturen. In seiner Freizeit untersucht er die Gemeinsamkeiten von Gebäude- und Softwarearchitektur.

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Hartmut Schlosser
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