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Pragmatismus siegt vor architektonischer Reinheit

Hartmut Schlosser

Dass Dogmatismus und Pragmatismus oft als Ausrede für verschiedene Unarten innerhalb der Softwareentwicklung genutzt werden, ist Anlass der neuen JAXenter-Kolumne „Be pragmatic, not dogmatic!“ von Joachim Arrasz.

Im ersten Teil der Serie ging es um die Frage, ob es besser ist, jedes Problem mit dem Tool zu lösen, das dafür am besten geeignet ist, oder möglichst alles einheitlich mit einem kohärenten Framework zu erledigen.

Arrasz plädierte dabei für den pragmatischen Weg, auch Framework-fremde Lösungswege zuzulassen, wenn dies die Sache vereinfacht. Sie sahen das in unserem Quickvote ähnlich und haben sich zu 63% als Pragmatiker geoutet.

Hier das Ergebnis im Überblick:

Dogmatiker oder Pragmatiker: Welcher Entwicklertyp sind Sie?
  • Ich bin ganz Pragmatiker: Wenn ein bestimmtes Framework an einer Stelle zu umständlich wird, sollte man das Problem besser mit einer Individuallösung beseitigen. Performanz und schneller Produkt-Livegang sind wichtiger als architektonische Reinheit! (63%)
  • Ich bin Verfechter einer klaren Architekturlinie: Wird in einem Projekt ein Framework, z.B. Spring, Seam, Play! etc., eingesetzt, sollte man auch alles mit dem Framework machen! Stellenweise Individuallösungen einzubauen bringt langfristig Probleme! (37%)
  • Teilnehmer: 271

    Die Diskussion ist noch nicht zu Ende – am besten schließen Sie Ihr Feedback im Orginal Thread an: Be pragmatic, not dogmatic!

    Geschrieben von
    Hartmut Schlosser
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