Pragmatisch handeln: Soviel Tests durchführen wie im vorgegebenen Zeitrahmen möglich!

Hartmut Schlosser

Das Quickvote-Ergebnis zum dritten Teil der Kolumne „Be pragmatic, not dogmatic!“ steht fest. Joachim Arrasz hatte ein typisches Problem in Projekten geschildert:

Qualitätssicherungsmaßnahmen werden fein säuberlich vorab in den Entwicklungsprozess eingeplant. Wenn der Live-Gang dann aber näher rückt, sollen die geplanten Maßnahmen wieder über Bord geworfen werden, und man wird vom Chef gedrängt, das Release so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen.

Zu welchem Grad sind Sie bereit, in Sachen „Qualitätssicherung“ Kompromisse einzugehen?

Hier das Quickvote-Ergebnis, das dieses Mal denkbar knapp ausgefallen ist:

Dogmatiker oder Pragmatiker: Wie viele Tests braucht der Mensch?
  • Es geht bei einem Live-Gang letztlich immer um einen Kompromiss zwischen zu erreichender Qualität und der bereitgestellten Zeit. Also pragmatisch handeln: Soviel Tests durchführen wie im vorgegebenen Zeitrahmen möglich! (56%)
  • Wir haben in unserem Team nie genug Zeit zur Verfügung, um die von uns als notwendig erachteten Tests durchzuführen. Ich wäre hier gerne dogmatisch: Mit einem Produkt erst dann Live gehen, wenn alle geplanten Qualitätssicherungsmaßnahmen umgesetzt wurden! (44%)
  • Teilnehmer: 184

Joachim Arrasz hatte hier übrigens eine andere Position als die Mehrheit der QUickvoter eingenommen und das Fazit gezogen:

Wenn wir dauernd unsere Abläufe aufgrund der engen Maintenance-Zyklen aufweichen, werden wir nie nachvollziehbar bessere Livegang-Ergebnisse erhalten.

Spannend Diskutieren können Sie das Thema übrigens noch immer im Artikel:

Be pragmatic, not dogmatic! Deployment-Abläufe sind ein wichtiges Ziel für Entwickler, aber interessiert das den Kunden?

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Hartmut Schlosser
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