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Play Framework 2.2 als Teamwork der Community

Claudia Fröhling

Keine ganze Woche ist es her, dass wir über das Security-Update 2.1.4 des Play Frameworks berichtet hatten, schon steht ein neues, umfangreicheres Release vor der Tür: Version 2.2 wurde von 140 Mitgliedern der Play-Community gebaut und soll einige wichtige Änderungen enthalten.

Die Result-Struktur soll künftig vereinfacht und dadurch Missverständnissen vorgebeugt werden. Bislang konnten Results in Play unterschiedliche Typen sein und das führte zur falschen Annahme, das Framework könne in synchronem oder asynchronem Modus arbeiten. Play ist aber zu 100 Prozent asynchron. Ab sofort gibt es daher für Java und Scala nur noch einen Result-Typ (SimpleResult). Die Superklasse Result ist deprecated.

Das Scala-API wurde überarbeitet, so dass nun besser formuliert werden kann, wie und wann Results in Play gebuffert werden. Dafür hat der oben erwähnte SimpleResult-Typ eine neue Porperty namens connection erhalten. Version 2.2 verfügt des Weiteren über Methoden für den Action Builder und ein überarbeitetes Java Promise API. Alle Änderungen, Migration-Guide und Weiteres finden sich hier.

Play ist ein Full-Stack-Webframework, das in Java und Scala geschrieben wurde und seit einiger Zeit Teil des Typesafe-Ökosystems ist. Dort bildet das Framework eine wichtige Scharnierstelle im Zusammenspiel mit der Scala-Sprache, dem Akka-Framework und weiteren Tools wie der Scala IDE für Eclipse. Play bringt Netty als Webserver sowie seine eigene Konsole mit. Außerdem verfügt Play über integriertes Unit-Testing (JUnit und Selenium).

Das Play-Framework hat einige hochkarätige Referenzen vorzuweisen. So wird es beispielsweise von Guardian, LinkedIn und Klout eingesetzt. Eine gute Einführung in Play bietet das kostenlose Video von Oscar Renalias, das auf der W-JAX 2012 aufgenommen wurde.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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