Play 2.1 erschienen: Scala 2.10 an Bord

Hartmut Schlosser

Die Version 2.1 des Webframworks Play wurde freigegeben. Typesafe-Ingenieur James Roper verkündet die frohe Botschaft in der Google-Group und verweist auf die Highlights des Releases. Hervorzuheben ist zunächst einmal die Anbindung an das neue Scala 2.10. Das Runtime API für Play ermöglicht die Nutzung aller Scala 2.10 Features. Gleichzeitig wurde die Abhängigkeit zwischen einer zur Runtime benutzten Scala-Version und der vom Buildsystem (sbt) benutzten Scala-Version aufgebrochen, sodass es nun möglich ist, Play auch mit experimentellen Branches der Scala-Sprache zu benutzen.

Play selbst wurde modularisiert, d.h. in verschiedene Unterprojekte aufgeteilt, sodass jeder seine eigene Konfiguration der benötigten Komponenten zusammenstellen kann. Zur Verfügung stehen jdbc, anorm, javaCore, javaJdbc, javaEbean,javaJpa und filters. Der Play Core selbst konnte so auf ein minimales Set von Abhängigkeiten reduziert werden und eignet sich als ultraschlanker asynchroner Http Server.

Migriert wurde auf nebenläufige Scala Futures. Neu ist auch ein Scala JSON API und ein Filter API mit eingebauter CSRF Protection. Insgesamt listet der Issue Tracker 182 Bugfixes und Feature-Erweiterungen.

Wer mehr über das neue Play-Release wissen möchte, schaue sich am besten die Highlights-Seite auf http://www.playframework.com/ an. Genauer beschrieben wird Play! im aktuellen Heftschwerpunkt des Java Magazins: Yann Simon und Remo Schildmann führen in ihrem Artikel „All Play and no work“ in die Webentwicklung mit dem Play-Framework ein. Nicht verpassen!

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.