Neues vom Androiden-Planeten

Planet Android: Standalone Apps in Android Wear 2.0, Daydream auf dem iPhone und Kickstarter goes Open Source

Kypriani Sinaris
Planet Android

© Software & Support Media

Man merkt, die Feiertage kommen in großen Schritten auf uns zu. Und so fokussieren wir uns in dieser Planet-Android-Ausgabe eher auf Gimmicks, kleine Kniffe kreativer Entwickler, wie die Steuerung von Googles VR-Headset Daydream über ein iPhone. Außerdem: Kickstarter App goes Open Source und Standalone Apps in Android Wear 2.0.

Alleingänge auf der Smartwatch

Android Wear 2.0 lässt noch ein wenig auf sich warten. Im Frühjahr 2017 soll es bei dem Smartwatch-OS Neues geben. Und auch die Hardware-Hersteller halten sich bis dahin eher zurück. So gibt es aktuell kaum neue Uhren. Auf dem Android Developer Blog gibt es für Ungeduldige aber schon einen kurzen Einblick in Android Wear 2.0. Dieses soll mit sogenannten Standalone Apps eine Schippe drauf legen.

Standalone- Apps stehen im zeichen der besseren User Experience. Denn die Apps benötigen keine Companion-App auf dem Smartphone, sondern können eigenständig auf der Uhr geladen und genutzt werden. In dem Blogpost auf dem Android Developer Blog gibt es eine Preview zu drei verschiedenen Apps: Glide für Video-Messaging, Foursquare mit Ausgehtipps und Lifesum, eine App, die ein gesünderes Leben verspricht.

Ihr Kinderlein kommet …

… zu Android! Mit einem aktuellen Update der Google-Drive Dienste für iOS soll die Übertragung wichtiger Daten bei einem Plattformwechsel kein Problem mehr sein. Die neue Backup-Funktion findet auf der Seite des Apple App Stores keine Erwähnung, aber auf dieser Android Site schon. In drei Schritten wird hier gezeigt, wie der Wechsel zu Android ohne Datenverluste gelingen kann.

  • Schritt 1: Installation der Google Drive App – gut, so weit waren wir ja schon.
  • Schritt 2: Unter Menü –> Settings –> Backup wählen Sie die Inhalte, die Sie speichern möchten. Sie können hier auch einfach alles auswählen.
  • Schritt 3: Loggen Sie sich auf Ihrem neuen Android-Gerät mit den gleichen Zugangsdaten ein – et voilà, fertig.

Ein wenig erinnert die Backup-Funktion an die vor einigen Monaten erschienene Move-to-iOS-App, die genau in die entgegengesetzte Richtung funktioniert. Damit kann man die wichtigsten Daten, wie der Name schon verrät, für einen Wechsel von Android zu iOS sichern.

Kickstarter lässt sich in den Code blicken

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat den Code ihrer Android und iOS-App Open Source zur Verfügung gestellt. Das Kickstarter-Team hat in der Vergangenheit mehrfach Konferenzen für Entwickler veranstaltet. Basierend auf diesen Community-Events ist die Idee entstanden, auch den Code direkt zu teilen – und damit praktische Tipps. Mit dem Einblick, den sie Entwicklern in den Bau ihrer App geben, möchten Sie gerade Start-ups ermutigen und ihnen den Weg zur eigenen App erleichtern. Den Code finden Sie auf GitHub. Wer mehr über die Entstehungsgeschichte und die Gesichter hinter dem Kickstarter-Dev-Team erfahren möchte, sollte einen Blick auf diesen Post im Kickstarter Blog werfen.

Google Daydream auf dem iPhone

Daydream, das VR-Headset von Google, kann laut Produktseite mit dem Pixel und Pixel XL, und den Lenovo-Geräten Z, Moto Z Droid und Moto Z Force Droid genutzt werden.

Aber ein wenig experimentieren kann man ja! Das dachte sich wohl auch Matteo Pisani. Der Entwickler hat mit ein paar Handgriffen den Remote Controller und sein iPhone 5 miteinander gekoppelt. Die Verbindung wird über Bluetooth LE hergestellt. Dabei orientierte er sich – ganz nach der Kunst des Reverse Engineering – an der Kopplung mit einem Android-Gerät. Das folgende Video zeigt, wie das iPhone und der Controller zusammenspielen:

Der Planet Android ist bunt, dreht sich schnell, entwickelt sich ständig weiter. Wir bleiben neugierig und beobachten ihn weiter – bis nächste Woche!

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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