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Neues vom Androiden-Planeten

Planet Android: Nearby Notifications werden eingestellt, Android Pie läuft gegen Null und eine Halloween-Foto-App

Katharina Degenmann
Android

Man könnte meinen, auch auf dem Androiden-Planeten wurde diese Woche Halloween gefeiert. Ein API scheint dem Tod geweiht, eine Foto-App zum Fürchten und obendrein gibt es Neugikeiten zu Googles Süßigkeiten – also zur Verteilung der Android-Versionen.
 

Das Ende naht! – Google stellt Nearby Notifications ein

Vor drei Jahren hat Google die Android-Funktion „Nearby Notifications“ mit dem Ziel eingeführt, Usern nützliche Informationen zu Angeboten in ihrer Umgebung anzuzeigen. Basierend auf den GPS-Daten der Nutzer, wurden relevante Apps und Inhalte empfohlen oder Angebote in der Nähe angezeigt. Den Nutzern konnten damit beispielsweise Sehenswürdigkeiten in der Nähe präsentiert oder Fahrpläne von naheliegenden Bushaltestellen aufgelistet werden. Das war der Plan.

Das Ende für „In deiner Nähe“-Push-Nachrichten

Allerdings wurden die Push-Nachrichten hauptsächlich dafür genutzt, irrelevanten Spam zu verbreiten. Das sorgte bei Usern für Unmut. Google zieht daher jetzt die Reißleine und stellt das Nearby Notifiactions API komplett ein. „Jetzt“ bedeutet natürlich nicht sofort, sondern am 6. Dezember 2018.

Und die Entwickler?

Auch wenn das API in knapp sechs Wochen eingestellt wird, haben die Entwickler, laut Google, weiterhin Zugriff auf das Beacon Dashboard. Eigene Anwendungen eröffnen mithilfe des Proximity Beacons APIs kundennahe Anwendungsmöglichkeiten, ähnlich wie bei Nearby Notifications.

Insgesamt stehen den Entwicklern zwei zugehörige APIs, Nearby Messages und Connections, zur Verfügung. Beide ermöglichen das Erstellen von Gerät-zu-Gerät-Anwendungsfällen. Zudem kann auch ein Fast Pair zur Geräteerkennung und zum Pairing genutzt werden.

Ob damit auch das Konzept von Push-Nachrichten endgültig dem Tod geweiht ist, bleibt zu bezweifeln, schließlich ist die lokale Werbung eine weitere Einkommensquelle, die Google sicherlich nicht versiegen lassen wird.

 

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Lieber Oreo als Marshmallow – Pie liegt weiter unter 0,1 Prozent

Um die Lieblingssüßigkeit von Android-Entwicklern geht es hier natürlich nicht. Vielmehr geht es um die Verteilung der einzelnen Android-Versionen, für die Google auch im Monat Oktober Zahlen vorgelegt hat. Was wir da zu sehen bekommen, ist ein Meilenstein für Oreo alias Android 8.

Während Android Oreo noch im September 19,2 Prozent Marktanteil besaß, konnte es im Oktober um 2,3 Prozent zulegen und hält damit 21,5 Prozent Marktanteil. Damit überholt Oreo seinen Vorvorgänger Marshmallow alias Android 6, der aktuell auf 21,3 Prozent kommt.

Die jedoch am meisten genutzte Android-Version ist Nougat alias Android 7. Zusammen mit der Revision 7.1 halten sie den größten Marktanteil von 28,2 Prozent. Nougat ist somit die meistgenutzte Android-Version.

Den Kuchen, den keiner haben darf

Das schwarze Schaf unter den Android-Versionen ist auch im Oktober Android 9 alias Pie. Von der jüngsten Android-Version ist auf den Smartphones praktisch gar nichts zu sehen. Und der Kuchen hat sich nicht etwa verkrümelt, er war noch nie da. Erreicht eine Android-Version nicht mal 0,1 Prozent Marktanteil, wird sie von Google nicht aufgelistet. Genau das ist der Fall bei Android 9 und das auch noch drei Monate nach dem Release. Schade um den Kuchen!

ZombieBooth 2: Halloween-Horror auf dem Smartphone

Normalerweise geht es den meisten Menschen bei Selfies darum, sich von ihrer Schokoladenseite zu zeigen. Das gilt allerdings nicht an Halloween. Je entstellter die Visage, desto besser. Doch für schrecklich gruslige Fotos, muss man nicht unbedingt zum Schminkkasten greifen oder seine Zeit unter einer Gummi-Maske verbringen. ZombieBooth 2 sei Dank.

Quelle: Google Play

Die Halloween-Foto-App entstellt das Antlitz per Fingertipp. Für die Transformation zum Zombie lädt man ein normales Portraitbild von sich in die App. Mit einem Klick verwandelt man sein eigenes Gesicht in eine animierte 3D-Zombie-Fratze. Außerdem lässt sich das eigene Zombie-Avatar mit allerhand schaurigen 3D-Features, Zombie-Accessoires und Filtern perfektionieren.

Und die App kann noch mehr, als nur schrecklich aussehen lassen. Das eigne Zombie-Foto röchelt und knurrt. Doch Vorsicht: kommt man dem Zombie zu nahe, beißt er zu! Und was einem blüht, wenn man von einem Zombie gebissen wird, weiß ja jedes Kind! Happy Halloween!

Der Planet Android ist bunt, dreht sich schnell, entwickelt sich ständig weiter. Wir bleiben neugierig und beobachten ihn weiter – bis bald!

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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