Neues vom Androiden-Planeten

Planet Android: Android in Windows 10, OS-Verteilung im April und neue Libraries auf GitHub

Kypriani Sinaris
Planet Android

© Software & Support Media

Android Marshmallow feiert in diesem Monat seinen halbjährigen Geburtstag. Wie die aktuellen Zahlen zur Verteilung der Android-Versionen zeigen, gibt es für die neuste Android-Version auch tatsächlich etwas zu feiern. In welcher Weise Microsoft mit Android kooperiert, und ob Sie laut einer aktuellen Studie zu In-App-Käufen noch im üblichen Rahmen ihr Geld investieren, lesen Sie in unseren Android-Wochenhighlights.

Android-Verteilung im April

Punktlandung für Android Marshmallow: Im Vergleich zum März hat sich der Anteil an Geräten, die mit Android Marshmallow laufen verdoppelt – von 2,3 auf 4,6 Prozent. Genau ein halbes Jahr nach dessen Veröffentlichung – im Oktober des vergangenen Jahres war es soweit – ist die aktuelle Version des OS auf Platz 4. Auf Platz 1 findet sich  immer noch Android Lollipop mit 35,8 Prozent, gefolgt von KitKat mit 33,4 Prozent und JellyBean mit 21,3 Prozent.

VerteilungAndroidApril

Android-Verteilung im April, Quelle: http://developer.android.com/about/dashboards/index.html

App-Programmieren lernen in… einer App!

Heutzutage gibt’s für alles eine App. Warum sollte man das Programmieren einer Android App dann nicht eben auch über eine App lernen? Ein Beispiel dafür ist Tutorials Android Developer. Die kostenlose Applikation zeigt Schritt für Schritt, was man beim Entwickeln einer Android-App beachten muss. Etwas Basiswissen über Prgrammierung sollte vorhanden sein, ansonsten unterstützt die App Interessierte unter anderem bei Activities, Layouts, List Views oder dem Erstellen des User Interfaces. Eine Alternative bietet AIDE. Bei der App handelt es sich um eine IDE zum Erstellen von Android-Applikationen direkt auf dem Smartphone. In der Applikation können interaktive Programmierlektionen abgespielt werden, Apps können mithilfe von visuellen Elementen designt werden, und der Code-Editor greift mit Code Completion und Echtzeit-Error-Checking unter die Arme.

Die Liste der Apps zum Erlernen der Android-Programmierung ist natürlich lang. Was meinen Sie, kann man über solche Programme tatsächlich solide Kenntnisse erwerben? Oder kann man damit nur ein bisschen rumspielen?

Android in Windows 10

Die Build-Konferenz ist nun schon einige Tage vorbei, eine der spannenden Neuigkeiten für die Android-Welt ist, dass Microsoft mit Windows 10 auch Notifications vom Smartphone direkt auf den Desktop holen will. Dabei hilft die Cortana-App für Android. Nachrichten können dann auch über den Desktop beantwortet werden. Diese Verbindung von mobilen Geräten und dem Desktop soll natürlich auch für das hauseigene Windows 10 Mobile gelten. Nur das iPhone soll entsprechende Funktion nicht erhalten.

Neues von GitHub

StatusBarUtil, Quelle: https://github.com/laobie/StatusBarUtil

StatusBarUtil, Quelle: https://github.com/laobie/StatusBarUtil

Mit der StatusBarUtil können App-Entwickler die Satus Bar am unteren Rand des Bildschirms passend zur Applikation modifizieren – diese kann dann beispielsweise leicht oder komplett transparent sein.

Mit der Android Library LightCycle können Sie Activity- oder Fragment-Klassen in kleinere Komponenten, sogenannte LightCycles aufbrechen. Das soll dabei helfen, lesbaren und besser wartbaren Code zu schreiben, so die Entwickler. Vor allem im Zusammenhang mit Dependency Injections wäre die Library einen Versuch wert – mehr Informationen finden Sie auf der GitHub Page des Projekts.

Kostenlose Apps, die ins Geld gehen

Das Konzept, eine Applikation mit eingeschränkten Features kostenfrei anzubieten und dem Nutzer dann die Option zu lassen, über In-App-Käufe weitere Funktionen zu erwerben, ist mittlerweile sehr gängig. Und auch, dass Nutzer gerade bei Spielen gerne mal tiefer in die Tasche greifen ist bekannt – hier gibt es ja oft Bestenlisten, der Ehrgeiz ist dann manchmal größer als der Geiz.

Slice Intelligence hat nun eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass der Umsatz, der durch Mobile Games erzeugt wird, dem von traditionellen Spielen kaum nachsteht. So gibt Slice Intelligence an, dass ca 91,60 Dollar für traditionelle Spiele ausgegeben werden, für mobile Games investieren die Nutzer im Schnitt 86, 50 Dollar pro Kopf. Das beliebteste Spiel ist nach der Studie Game of War, für das die Spieler im Schnitt unglaubliche 550 Dollar zahlen sollen:

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Der Planet Android ist bunt, dreht sich schnell, entwickelt sich ständig weiter. Wir bleiben neugierig und beobachten ihn weiter – bis nächste Woche!

 

Geschrieben von
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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