Einmal Pinot für alle!

Pinot: LinkedIns Big-Data-Analyse-Plattform wird Open Source

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/fotoknips

Das soziale Netzwerk LinkedIn hat Pinot, sein Infrastruktur-Projekt zur Echtzeitanalyse großer Datenmengen, Open Source verfügbar gemacht. Da Pinot bereits als Backend von mehr als 25 Analyseprodukten eingesetzt wird, sei das Projekt bereit, von der breiten Open Source Community übernommen zu werden, teilt LinkedIn Produktmanager Kishore Gopalakrishna mit .

Pinot wird bei LinkedIn seit über zwei Jahren als Plattform für Onlineanalysen verwendet, beispielsweise für Elemente wie „Who viewed my profile“ oder „Who viewed my posts.“ Dazu bedient sich Pinot aus Daten, die durch Apache Hadoop und Kafka bereitgestellt werden. Querys werden via Interface über eine an SQL angelehnte Abfrage-Sprache durchgeführt. Allerdings sind lediglich Lesezugriffe, keine Schreiboperationen möglich. Auch auf table joins verzichtet Pinot vorsätzlich, um die Kern-Eigenschaften Skalierbarkeit, Echtzeit-Fähigkeit und Ausfallsicherheit nicht aus den Augen zu verlieren.

Pinot steht unter der Apache 2.0 Lizenz auf GitHub bereit. Auf der Projektseite wird eine umfassende Liste aller Features von Pinot präsentiert.

Die Freigabe auf GitHub dürfte zu einem wachsenden Interesse an dem Projekt führen. Der Big Data Blogger Alex Woodie handelt Pinot jetzt schon unter den Top 8 der spannenden Big Data Projekte der Zukunft. Übrigens: Der Name des Projekts ist inspiriert von der gleichnamigen Rotweinsorte:

First, everyone on our team loves Pinot noir. Second, the Pinot noir grape is the toughest of all red varietals to grow and process into wine, yet can produce some of the most complex wine available. This is much like data, which can be so tough to gather and analyze, but so incredibly useful once it’s put to work in the right way.

Aufmacherbild: Red wine von Shutterstock / Urheberrecht: fotoknips

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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