Orion 7.0 veröffentlicht – die neuen Features im Überblick

Michael Thomas

© Shutterstock.com/nikm4860

Eclipse Orion, die Plattform für Cloud-basierte Entwicklungswerkzeuge, ist ab sofort in der Version 7.0 verfügbar. Die Features der neuen Hauptversion umfassen im Einzelnen:

  • Eine neue Git-Benutzerschnittstelle. Alle Hauptfunktionen finden sich nun auf einer einzigen Seite, die mit ihrem zweigeteilten Layout an den Orion Editor erinnert. Auf der linken Bildschirmseite finden sich die History sowie Optionen zur Bearbeitung der Branches (fetch, merge, push etc.). Ein neuer Sync-Button erlaubt die Synchronisierung des lokalen Klons mit dem gewählten Referenzpunkt. Die rechte Bildschirmseite dient der Anzeige, Erstellung und Bearbeitung von Commits.
  • Ein neues Hilfesystem. Dieses wurde auf Basis von HTML5 und JavaScript gebaut; die Inhalte sind in Markdown geschrieben. Mit dem Verzicht auf JavaServer Pages wird der Orion Java Server zudem deutlich leichter.
  • Eine neue Benutzerschnittstelle für Suchanfragen. Die vormals separate globale Suchseite wurde durch ein Fly-out-Menü ersetzt, das direkt im Editor erscheint. Dadurch werden Suchanfragen besser in den Workflow integriert.
  • Verbesserungen bei den Sprachwerkzeuge. So wurden die Bibliotheken von Drittanbieter aktualisiert, der Content Assist verbessert, die ESLint-Unterstützung erweitert sowie der Parser verbessert.
  • Tooltip im Editor. Beim Mouseover über eine Funktion wird der zugehörige Hilfetext aus der Dokumentation angezeigt. Diese Funktion soll in Orion 8.0 auch in anderen Bereichen eingeführt werden.
  • Neue Authentifizierungstypen. Orion unterstützt ab sofort OAuth 2.0-Provider, was ein sicheres und schnelles Einloggen über einen existierenden Google- oder GitHub-Account ermöglicht. Gleichzeitig wurde der Support für Mozilla Persona aus dem Feature-Set herausgenommen. Die alte Google OpenID Authentication wird durch das neue Google OpenID Connect ersetzt, das ebenfalls auf OAuth 2.0 basiert.
  • Cloud-Foundry-Werkzeuge. Diese umfassen einen Manifest-Editor mit Syntax-Highlighting, Fehler- und Warnhinweis-Reporting, sowie Content Assist. Der Bereitstellungsdialog erlaubt es nun auch, Anwendungen mit fehlenden oder unvollständigen Manifesten freizugeben.
  • Multi-Instanz-Server. Orions Java-Server unterstützt mehrere nebenläufige Instanzen hinter einem Reverse Proxy, was beispielsweise eine Ausfallsicherung erlaubt und ungeplante Downtimes verhindert.

Wie es sich für ein Major Release gehört, bringt Orion 7.0 also teils signifikante Änderungen mit sich. Doch ist dies für die Orion-Macher kein Grund, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen: Wie der Release-Mitteilung ebenfalls zu entnehmen ist, soll die nächste Hauptversion Orion 8.0 bereits im Februar 2015 erscheinen.

Aufmacherbild: Orion von Shutterstock / Urheberrecht: nikm4860

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: