Cloud-IDE mit neuem Major Release

Orion 10.0 unterstützt Git-Submodule

Michael Thomas

© Shutterstock.com/nikm4860

Für die Plattform für Cloud-basierte Entwicklungswerkzeuge Eclipse Orion ist eine neue Hauptversion erschienen. Orion 10.0 enthält insgesamt 255 Bugfixes und Verbesserungen, zu denen u. a. die Unterstützung der Arbeit mit Git-Submodulen zählt.

Orion 10.0 verbessert sowohl das JavaScript- als auch das HTML-Tooling. Ersteres bietet mit Open Implementation einen neuen Befehl, der über Referenzen hinweg nach der Deklaration einer Funktion sucht, wobei auch Quelldateien miteinbezogen werden. Letzteres erhält eine Inhaltshilfe für sämtliche HTML-Tags und -Attribute.

Git-Submodule

Eine weitere bedeutende Neuerung des Major Release ist die Unterstützung der Arbeit mit Git-Submodulen. Die dabei gebotenen Features ähneln denjenigen der Git-Befehlszeile: So können neue Submodule – wobei es sich beispielsweise um beliebige Repositories oder Plug-ins von Drittanbietern handeln kann – über einen Button im entsprechenden Dropdown-Menü zu einem Repository hinzugefügt werden. Dieses Feature entspricht dem git add submodule-Befehl der Git-Befehlszeile.

Weitere Features umfassen u. a. die Buttons sync und update im Repository-Dropdown-Menü, die der Initialisierung und Aktualisierung von Submodulen dienen, ein Trash-Icon zur Entfernung von Submodulen, sowie die Möglichkeit des rekursiven Klonens von Repositories.

Orion-Editor und Node-Implementierung

Neben einem neuen optischen Erscheinungsbild des User Interface bietet der Orion-Editor auch neue Funktionen. So wurde beispielsweise der Suchbereich eingegrenzt: Bislang wurde standardmäßig der gesamte Workspace durchsucht, was teils beträchtliche Performanceprobleme verursachte. Künftig können Suchen auf die im Editor betrachteten Projekte beschränkt werden, was sowohl die Performance von vom User initiierten, als auch die vom Tooling ausgeführten Suchen verbessert. Stichwort Suche: Die alte „Quick Search“-Funktion wurde mit der bestehenden Suchschaltfläche zusammengeführt. Letztere ist somit flexibler und bietet nun den Vorteil, Suchtreffer speichern und mit anderen Resultaten vergleichen zu können, ohne die Suche erneut auszuführen.

Auch die Node-Implementierung, die ein Minimal-Deployment von Orion für einen einzelnen Nutzer darstellt, wurde erweitert: Ab sofort unterstützt diese die globale Suche und bietet einen ersten grundlegenden Support für die Arbeit mit Git.

Eine Auflistung sämtlicher Bugfixes und Änderungen kann der entsprechenden Bugzilla-Bug-List entnommen werden.

Aufmacherbild: Orion von Shutterstock / Urheberrecht: nikm4860

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Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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