Orion 1.0: Eclipse auf Wolke Sieben

Eric Herrmann

Die Cloud-IDE Orion, der webbasierte Ableger von Eclipse, hat den Milestone 1.0 erreicht. Damit ist der erste große Schritt nach knapp zwei Jahren Entwicklungszeit gemacht worden. Orion übernimmt dabei alte Eclipse-Tugenden wie Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit:

Über Plug-ins lassen sich verschiedenste Module hinzufügen und arrangieren, sodass die Web-IDE für jeden Einsatzbereich (JavaScript, JSLint, JSBeautify, etc.) geeignet ist. Auch sei das Erstellen eigener Erweiterungen „trivial“, wie es in der offiziellen Ankündigung von Orion 1.0 heißt. Und dabei sei es gleichgültig, ob die Erweiterung sich mit Editor-Kommandos, Inhalts-Assistenten, Syntax-Hervorhebung, Dateisystemen, Shell-Kommandos oder anderen Gebieten beschäftigt.

Schon im Februar will das Team hinter Orion das 2.0 Release fertigstellen. Dann können wir mit einer verbesserten User Experience und erweiterten Tools für die Entwicklung von Web-Applikationen auf Basis von HTML5, CSS und JavaScript rechnen. Der Server, der bisher aus einer OSGi-basierten Java-Applikation hinter einem Jetty-Container und REST-APIs bestand, soll in Zukunft alternativ durch eine Node.js-basierte JavaScript-Lösung ersetzt werden können, heißt es weiter. (Damit wären Offline-Lösungen wie in Scripted (das das UI von Orion nutzt) denkbar.)

Wer bereits an den Testläufen von Orion 1.0 teilgenommen hat, der muss sich auf OrionHub neu anmelden, da der Server vollständig zurückgesetzt wurde. Backups der bisher erstellen Projekte finden Sie auf backup.orionhub.org. Build-Downloads finden Sie auf Eclipse.org.

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Eric Herrmann
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