Oracle vs. Google: Prozessbeginn wieder in Gefahr

Athanassios Danoglidis

Oracles Android-Klage gegen Google wird wohl nicht wie zuletzt vermutet am 19. März verhandelt werden. Schuld daran sind laut Groklaw
die zu hohen Schadenersatzansprüche Oracles, die den Prozessbeginn bereits in der Vergangenheit verzögert hatten.

Der zuständige Richter William Alsup lehnte die von Oracle zuletzt geforderte Schadenersatzsumme in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar ab und bezeichnete sie als nicht plausibel. Gleichzeitig kündigte der Richter an, dass der Prozess erst dann beginnen könne, wenn Oracle dazu bereit sei, eine realistische Schadenersatzsumme zu nennen. Im Gerichtsdokument heißt es:

Before a trial date will be set, the issue of damages methodology must be finally sorted out.

In der Zwischenzeit hat Oracle einen schnellstmöglichen Prozessbeginn auch damit begründet, dass Google durch die Aktivierung von Android-Geräten jeden Tag ein Plus von 10 Millionen US-Dollar auf den Gesamtjahresumsatz gerechnet erwirtschaften würde:

While this case awaits trial, more than 700,000 Android-based devices are activated every day, all fundamentally built around the copyrighted Java APIs and the enhanced performance enabled by Oracle’s patents.

Der Beginn des Prozesses bleibt weiterhin unklar.

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Athanassios Danoglidis
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