Oracle VM 3.2 bringt Kommandozeilen-Support und stärkere Automatisierung

Judith Lungstraß

Oracle VM, aktuell in Version 3.2 erscheinen, gehört zu Oracles Desktop to Data Center Virtualization Portfolio. Mit enthalten ist in diesem Release auch der Oracle VM Manager, eine Web-basierte Management-Konsole zum Verwalten von Oracle-VM-Servern. Er bietet ab jetzt Virtualisierungs-Management von Oracle SPARC T-Series-Servern mit Oracle VM Server for SPARC und von x86-basierten Servern mit Oracle VM Server for x86.

Der Nutzkomfort des VM Managers soll mit dem aktuellen Release stark verbessert worden sein. So können Objekte jetzt zur schnelleren Identifikation getaggt werden und man kann mehrere Objekte gleichzeitig auswählen. Ein Health Status Tab zeigt Statistiken über beispielsweise die CPU-Nutzung, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Durch den vollen Kommandozeilen-Support können Prozesse fortan in größerem Ausmaß automatisiert werden.

Neben dem x86-Virtualisierungs-Management kann der Oracle VM Manager jetzt auch SPARC Server erkennen und Oracle VM Server for SPARC sowohl erstellen als auch verwalten – damit eignet sich Oracle VM ab sofort auch zum Management gemischter Datencenter.

Als Option für das Management-Verzeichnis ist künftig auch die MySQL Enterprise Edition verfügbar. Hier kann man nun zwischen Oracle Database Enterprise Edition, Oracle Database Standard Edition und MySQL Enterprise Edition wählen.

Zum Oracle VM 3.2 Release gehört weiterhin auch der Oracle VM Server for SPARC 3.0. Er bietet automatisierte Live Migration, Optionen zur Energieverwaltung sowie dynamisches Ressourcenmanagement.

Oracle VM 3.2 kann kostenlos heruntergeladen werden.

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Judith Lungstraß
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