Oracle Solaris 11.1 mit erweiterten Cloud-Fähigkeiten

Hartmut Schlosser

Oracle hat auf der Hauskonferenz OpenWorld die Verfügbarkeit des Server-Betriebssystems Oracle Solaris 11.1 bekannt gegeben. Insgesamt sollen es über 300 Performance- und Feature-Verbesserungen in das Release gemacht haben.

Oracle Solaris 11 wird aktuell mit dem Slogan „The First Cloud OS“ beworben, tatsächlich lassen sich Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) Cloud-Systeme erstellen. Bei Oracle kommt Solaris auf der Server-Linie SPARC T, SPARC SuperCluster T4-4, der Oracle Exadata Database Machine und der Oracle Exalogic Elastic Cloud zum Einsatz.

Die Version 11.1 wurde nochmals für den Einsatz mit der Oracle-Database-Technologie optimiert und bietet eine verbesserte Lock-Latenzzeit von Oracle Real Application Cluster. Durch das Auslagern des Lock Managements in den Oracle Solaris Kernel sollen Performance-Gewinne von bis zu 17 Prozent erzielt worden sein. Bei Veränderungen der Oracle Database SGA ist kein Reboot mehr notwendig. I/O-Engpässen können mit der Lösung Oracle Solaris DTrace aufgespürt werden.

Dem aktuellen Cloud-Credo von Oracle folgend werden in der Release-Ankündigung auch zahlreiche Cloud-Features angesprochen, die die Virtualisierungsfähigkeiten über System-, Netzwerk- und Storage-Ressourcen ergänzen. So wird etwa das Federated File System (FedFS) unterstützt, das einheitliche Namensräume für Datenumgebungen in der Cloud ermöglicht. Oracle Solaris Zone Updates sollen eine um bis das Vierfache schnellere Leistung gegenüber Solaris 11 aufweisen. Der Shared Storage Support gestattet es Anwendern, Oracle Solaris Zones zwischen verschiedenen Systemen zu verschieben.

Weiterführende Informationen zu Oracle Solaris 11.1 stehen auf der Produktseite bereit.

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Hartmut Schlosser
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