Daten in der Cloud visualisieren mit JavaScript

Oracle JET ist jetzt Open Source – JavaScript-Toolkit für Enterprise-Anwendungen

Geertjan Wielenga

Das JavaScript Extension Toolkit (Oracle JET) wurde letztes Jahr auf der JavaOne sowie der OpenWorld angekündigt und am Montag der Open-Source-Community zugänglich gemacht. Oracle JET ist eine Enterprise-ready JavaScript-Lösung für Entwickler, die an Client-seitigen Applikationen arbeiten.

In das Toolkit integriert sind Komponenten und Techniken, die für Datenvisualisierung, Modularität, Responsive Design, Barrierefreiheit und Internationalisierung wichtig sind. In den vergangen drei Jahren wurde JET innerhalb von Oracle als Basis vieler Cloud-orientierten Applikationen weiterentwickelt und eingesetzt.

Das Ziel von Oracle JET ist es, für erfahrene bis fortgeschrittene JavaScript-Entwickler eine stabile Grundlage für effiziente Datenvisualisierung in der Cloud bereitzustellen. Die Technologie besteht aus einer Sammlung von Open-Source-JavaScript-Libraries – vor allem jQuery, RequireJS und Knockout.js – und wird durch eine Reihe von JavaScript-Komponenten und -Techniken komplementiert, die Oracle beisteuert. Diese Sammlung ermöglicht das einfache und effiziente Erstellen von responsiven und wartbaren JavaScript-Applikationen.

Der Anfang ist leicht gemacht:

npm -g install yo
npm -g install grunt
npm -g install generator-oraclejet
yo oraclejet <project name> --template=basic

Nachdem der Download via Yeoman abgeschlossen ist, kann die Index-Page im Browser geöffnet werden. Zu sehen ist nun der unten abgebildete QuickStart, der sich aus verschiedenen Bereichen zusammensetzt – einschließlich Menüleiste und Routing-Support. Das sieht dann wie folgt aus:

oraclejet-intro-1

Bei der mobilen Ansicht passen sich die Bereiche mithilfe von Oracle-JET-Komponenten, die responsive Designs auf mobilen Devices unterstützen, automatisch an und das Menü wandelt sich zu einer Sidebar am linken Bildschirmrand.

Das oben abgebildete Template kann mithilfe von Patterns und Built-in-Solutions zu einer komplexen und kundenorientierten JavaScript-Applikation erweitert werden, das auf Diagramme und eine Reihe von Oracle-JET-Komponenten zur Datenvisualisierung zurückgreift:

oraclejet-intro-2

Jeder Editor und jede IDE kann zur Entwicklung von Oracle-JET-Applikationen benutzt werden. NetBeans IDE 8.1 besitzt jedoch ein Plug-in, das speziell für eine schnelle und effiziente Nutzung von Oracle JET entwickelt wurde. Das Plug-in bietet Beispiel-Codes und Editor-Funktionen, wie etwa eine Code-Vervollständigung und Dokumentation. Darüber hinaus profitieren NetBeans-IDE-Benutzer bei der Arbeit mit Oracle JET von einigen Features für das Debuggen von Client-seitigen JavaScript-Applikationen – inklusive dem NetBeans-Connector-Plug-in für Chrome.

Oracle Jet ist jetzt Open Source auf GitHub verfügbar. Eine Reihe von Dokumentationen – darunter ein Cookbook – stehen auf der Oracle-JET-Homepage zur Verfügung.

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Geertjan Wielenga
Geertjan Wielenga
Geertjan Wielenga ist Product Manager der NetBeans IDE und lebt in Amsterdam. Er ist enthusiastischer Java-Nutzer, Evangelist, Trainer, Sprecher und Autor über Java, NetBeans und verwandte Themen.
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