OpenStack: Die offene Cloud

Claudia Fröhling

Ein Zusammenschluss von mehr als 25 Unternehmen hat OpenStack ins Leben gerufen, eine Open Source verfügbare Cloud-Computing-Plattform, die hoch skalierbar sein soll und auf die zukünftigen Anforderungen an Public und Private Clouds eingehen soll. Die Inititatoren von OpenStack waren Rackspace und die NASA, OpenStack basiert zum einen auf Rackspaces Cloud Files und zum anderen auf der NASA-Cloud-Technologie NASA Nebula. Inzwischen besteht die OpenStack-Community aus Firmen wie Citrix, Dell, Intel, Riptano und AMD.

Diese Community traf sich vor kurzem in Austin und bekannte sich zu vier Grundsätzen:

  • OpenStack soll vollständig Open Source sein, ohne Lizenzmodelle und Performance-Limitierungen. Der Code wird unter der Apache-Lizenz veröffentlicht.
  • Der Design-Prozess soll offen unter der Leitung von Projektleitern ablaufen, die von Rackspace gestellt werden. Es sollen regelmäßig Design Summits stattfinden, auf denen jeder willkommen ist, der sich beteiligen möchte
  • Die Entwicklung soll öffentlich stattfinden, dazu wird es ein Source Code Repository geben
  • Entscheidungen sollen nach dem Modell „Lazy Consensus“ getroffen werden. Dieses Modell kennt man auch von Apache-Projekten und bedeutet so viel wie „Schweigen bedeutet Zustimmung“.

Wen die OpenStack-Community alles beinhaltet und wie man Contributor werden kann, zeigt die Projektseite.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.