OpenSolaris-Board stellt Oracle Ultimatum

Claudia Fröhling

Wie einer Meeting-Agenda zu entnehmen ist, stellt das Open Solaris Governing Board (OGB) Oracle jetzt ein Ultimatum bis zum 16. August, um eine Entscheidung über die Zukunft von OpenSolaris zu erwirken. Das entstandene Vakuum seit Suns Übernahme durch Oracle habe zur Stagnation in der Community geführt und biete einen zu großen Nährboden für Gerüchte, heisst es im Protokoll des OGB-Meetings.

In Erinnerung ist uns noch die Verwirrung Ende März diesen Jahres, als Gerüchte aufkamen, Oracle würde OpenSolaris durch eine Lizenzänderung den Gar ausmachen. The Inquirer titelt beispielsweise: „Oracle will cut Sun’s open source“ und ZDNet legt nach mit „Oracle taking back OpenSolaris“. Damals hatte sich aber ander Lizensierung von OpenSolaris nichts geändert.

Das OGB will Oracle nun bis 16. August 2010 Zeit geben, Stellung zu beziehen. Einstimmig hatte das Board beschlossen, nach Ausbleiben einer Antwort geschlossen zurückzutreten. Im Board befindet sich unter anderem Simon Phipps, ehemals Open-Source-Chef bei Sun.

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Claudia Fröhling
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