Eine Plattform für den Einsatz traditioneller und Container-basierter Applikationen

Red Hat präsentiert OpenShift Enterprise 3.1 und Atomic Enterprise Platform

Michael Thomas

© Shutterstock.com/zimmytws

OpenShift Enterprise 3.1 und die zugrundeliegende Atomic Enterprise Platform zielen Red Hat zufolge darauf ab, eine modulare Lösung für die Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von containerbasierten Applikationen in einer offenen Hybrid-Cloud zu bieten. Beide sollen ab Ende November verfügbar sein.

OpenShift Enterprise 3.1

Die neueste Version der Applikationsplattform bietet u. a. ein überarbeitetes Application-Lifecycle-Management für Container: Neben zusätzlichen und aktualisierten Self-Service-Tools für die Entwicklung von Applikationen (im Web, mit Befehlszeilen oder IDEs) sollen dem User auch eine Jenkins-CI-Integration sowie Funktionalitäten zur automatischen Implementierung und Übergabe von Applikationen in den produktiven Betrieb geboten werden.

Des Weiteren nutzt die Container-Infrastruktur das aktuelle Docker-Container-Format und die Kubernetes Orchestration Engine, wodurch eine möglichst stabile Umgebung für die Entwicklung Microservice-basierter Applikationen geschaffen werden soll. Zudem sollen sich Middleware-Services wie Red Hat JBoss Fuse, Red Hat JBoss BRMS und Red Hat JBoss Data Grid einfach in die Container-Architektur integrieren lassen. Last but not least soll dank neuer Managementfunktionalitäten in den Bereichen Container, Projekte und Benutzer eine zentrale Kontrolle über traditionelle Infrastrukturen sowie private und öffentliche Clouds möglich sein.

Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview

Bei der Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview handelt es sich um eine Infrastrukturplattform, die der Implementierung, sowie dem Betrieb und der Verwaltung unternehmensweiter Container dienen soll.

Das Runtime- und Packaging-Format der Plattform basiert auf Docker und dem Format der Open Container Initiative; ihre Orchestrierungs- und Cluster-Services nutzen die Kubernetes-Funktionalitäten zur Steuerung von Multi-Container-Services in einem Host-Cluster. Die von Open vSwitch beigesteuerten Networking- und Storage-Plugins sollen den Einsatz skalierbarer Multi-Host-Netzwerklösungen ermöglichen, während die persistenten Storage-Plugins für den Betrieb von Stateful-Services in Containern zuständig sind. Zudem sollen die Registry-Services für eine sichere Speicherung und Verwaltung gemeinsam genutzter Container-Images sorgen.

Sowohl OpenShift Enterprise 3.1 als auch Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview sollen ab Ende November verfügbar sein.

Aufmacherbild: Red Hat headquarters building von Shutterstock / Urheberrecht: zimmytws

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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